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Mehrere Verletzte bei Campingplatz-Brand am Gardasee
Bei einem Brand auf einem großen Campingplatz am Gardasee in Italien sind mehrere Menschen verletzt worden. Inzwischen sind die Flammen unter Kontrolle - auch dank vier Feuerwehrleuten aus Hessen.
Ein Brand hat große Teile des Campingplatzes in Peschiera am Südufer des Gardasees zerstört. Drei Bungalow-Reihen liegen in Schutt und Asche. Etwa 30 Holzhäuschen sind niedergebrannt, dazu Autos der Urlauber und mindestens ein Wohnmobil.
Insgesamt 24 Menschen wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Ein Gast erlitt schwere Verbrennungen an den Beinen. Sieben Menschen mussten zudem im Krankenhaus behandelt werden, weil sie Rauchgase oder Kohlenmonoxid eingeatmet hatten.
Der Brand war am frühen Morgen in einem der Bungalows ausgebrochen und griff dann auf andere Hütten über. Die Behörden gehen von einem Unfall aus. Die Löscharbeiten wurden erschwert, weil auf dem Campingplatz überall mit Gasflaschen gerechnet werden musste. Mindestens eine Explosion war zu hören.
Die Feuerwehr hat den Waldbrand oberhalb des Gardasees unter Kontrolle gebracht.
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Unter den Verletzten ist eine Familie mit drei Kindern aus der Schweiz. Zur Herkunft der anderen Verletzten machten die Behörden noch keine Angaben.
Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, bedankte sich jedoch ausdrücklich bei vier Feuerwehrleuten aus dem hessischen Dietzenbach: Sie waren zufällig als Gäste auf dem Campingplatz und bekämpften die Flammen, noch bevor die örtliche Feuerwehr den Campingplatz erreichte.
Dieses Thema im Programm: tagesschau.de | Brand verwüstet Campingplatz am Gardasee | 04.10.2026 | 14:41 Uhr