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Podcast Die Hupe: Kleinwagensterben und EU-Protektionismus als Gegenmaßnahme
Es gibt immer weniger günstige Kleinwagen, aus vielen Gründen von Überregulierung bis Wohlstandsvermehrung. Die EU will mit Protektionismus gegensteuern.
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In den vergangenen 20 Jahren wurden viele Klein- und Kleinstwagen entweder komplett eingestellt oder stark verteuert. Preise, wie sie früher für Fahrzeuge wie selbst den VW up! vom eher teureren Volkswagen-Konzern üblich waren, gibt es schon lange nicht mehr. Die verbliebenen Kleinwagen erfuhren in den letzten Jahren noch einmal enorme Preissteigerungen: Laut ADAC kosten Kleinwagen mit Verbrennungsmotor heute im Schnitt 76 Prozent mehr als 2019.
Dafür gibt es eine ganze Reihe von Treibern. Zu den größten zählen regulatorische Anforderungen, die zu absoluten Kostenanstiegen pro Einheit führen und somit Kleinwagen beim Relativpreis viel stärker verteuern als größere, von vornherein teurere Autos. Auch die lange Nutzung von Plattformen wird häufig von Regulierung begrenzt: Neue Sicherheitsvorgaben bedeuten oft das Ende einer Plattform. Es stimmt aber auch, dass der steigende Wohlstand zu einem Rückgang der Nachfrage nach kleinen Autos führt.
Wir sprechen über diese Treiber und danach über das, was gerade in Brüssel diskutiert wird: die Fahrzeugklasse M1E. Leider wird diese nach bisherigen Eckdaten nicht zu günstigeren Kleinwagen führen, sondern eher zu teureren. Über begleitende „Made-in-EU“-Regeln will die EU Vorteile für M1E-Autos an eine Fertigung in Europa knüpfen und baut so protektionistische Hürden für außereuropäische Fertiger auf.
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Sebastian ist mental nun vollkommen in Amerika angekommen, denn er denkt über einen Pickup nach. Er fuhr einen Toyota Tacoma, der ihm schon jetzt nach seiner kurzen Zeit in Amerika fast kompakt vorkommt mit 5,4 Metern Länge und 2 Metern Breite ohne Spiegel. Der Toyota gefiel ihm wegen des kräftigen Vierzylinder-Turbomotors, der Geländefähigkeiten, vor allem aber aufgrund der Möglichkeiten, die mit Dachzelt für Overlanding und Camping gegeben wären. Noch lieber wäre ihm dafür allerdings ein Toyota 4Runner mit geschlossener Kabine. Da merkt man dann doch noch Reste europäischer Zivilisation.
Als Clemens einen Peugeot e-5008 Long Range testen sollte, ging er zunächst von qualvoller Arbeit aus. Das Fahrzeug war dann aber unerwartet sparsam, geräumig, komfortabel, prall ausgestattet, halbwegs fair bepreist und aufgrund der 97 kWh großen Batterie trotz überschaubarer Ladeleistung von maximal 160 kW auch sehr langstreckentauglich. Sebastian stichelt dann natürlich nach beim Infotainment, das halt nichts Besonderes ist und auch seine Fehlerchen enthält. Wer ein siebensitziges Familienauto sucht und über Infotainment-Schwächen hinwegsehen kann, sollte allerdings auch mal beim Peugeot-Freundlichen vorbeischauen.