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Alibaba: Qwen Intelligence bringt KI-Agenten auf Smartphones, Honor als erster Partner
von Carsten Knobloch
5. Okt. 2026 |
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Alibaba hat mit Qwen Intelligence neulich eine Komplettlösung vorgestellt, mit der Smartphone-Hersteller KI-Agenten auf ihre Geräte bringen können. Das Ziel dahinter: Assistenten sollen komplexe Aufgaben über verschiedene Apps hinweg eigenständig und verlässlich ausführen. Als erster Partner nutzt Honor die Plattform für seine kommende Magic9-Serie sowie das angekündigte Honor Robot Phone.
Zum Start umfasst das Paket drei spezialisierte Agenten, die unterschiedliche Rollen auf dem Smartphone übernehmen:. Honor beschreibt das Ganze wie folgt:
- Mobile Planner Agent: Fungiert als Schaltzentrale für die Planung. Auf den Befehl, eine Reise zu organisieren, zerlegt das System die Aufgabe in Einzelschritte von der Flugsuche über die Hotelreservierung bis zum Kalendereintrag. Fällt ein Flug aus, soll der Agent proaktiv Alternativen vorschlagen und Umbuchungen anstoßen.
- Mobile-Use Agent: Kümmert sich um die eigentliche Bedienung von Apps. Alibaba setzt hier auf ein hybrides Modell: Zuerst wird versucht, Aufgaben über direkte Schnittstellen (APIs) zu lösen. Gibt es keine Schnittstelle, weicht der Agent auf die grafische Benutzeroberfläche (GUI) aus und bedient die App quasi wie ein menschlicher Nutzer.
- Mobile Creative Agent: Ein kleineres, lokal optimiertes Modell, das direkt auf dem Gerät für die Bildbearbeitung und Bildgenerierung zuständig ist.
Der Aufbau ist laut Meldung der Unternehmen dreistufig gegliedert: Ein mobiles Qwen-Basismodell bildet das Fundament, darüber liegt eine modulare Plattform-Schicht für das Werkzeug-Management und den Abgleich zwischen lokaler Hardware und Cloud, gefolgt von den fertigen Agenten. Für Entwickler und Hersteller stellt Alibaba zudem ein eigenes Benchmark-System (MobilePA-Bench) bereit, um die Zuverlässigkeit von Agenten im Alltag zu messen.
Honor verzahnt die Technologie direkt mit der hauseigenen Benutzeroberfläche MagicOS. Laut den Partnern sollen die KI-Smartphones bei komplexen Abläufen mit über 100 Teilschritten eine Erfolgsquote von bis zu 91,8 Prozent erreichen. Später sollen noch ein personalisierter Gedächtnisdienst für proaktive Erinnerungen und multimodale Interaktionen folgen. Muss man nur sehen, wie das Ganze in Europa aussieht.
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