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MacBook Ultra: Neuer OLED-Mac angeblich „signifikant leichter“
Aktuelle MacBook-Pro-Modelle sind für Apple-Verhältnisse recht voluminös. Beim ersten Touchscreen-OLED-Gerät hat Apple angeblich abgespeckt.
Apples kommendes „MacBook Ultra“, wie das erste Touchscreen-OLED-Notebook des Herstellers laut Gerüchten heißt, soll ein deutlich dünneres Gehäuse bekommen. Damit schrumpfe der Formfaktor gegenüber dem aktuellen MacBook Pro M5 Max, M5 Pro und M5 wieder, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Apples Ziel beim Reengineering sei gewesen, das Innenleben zu miniaturisieren und Komponenten zu verschieben, „damit sich der Computer einfacher tragen lässt“. Angestrebt ist demnach, die Rechner „signifikant leichter“ zu machen. Momentan wiegt ein MacBook Pro M5 mit 14 Zoll 1,55 kg, das Pro- und Max-Modell jeweils etwa 1,6 kg und das 16-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max sogar 2,15 kg. Auch wirklich flach sind die Modelle nicht, dafür verbaut Apple vergleichsweise viele Ports bis hin zum HDMI-Anschluss und einem SD-Karten-Lesegerät. Andere tragbare Maschinen im Portfolio wie das Air haben allerdings nur Thunderbolt-4-Ports auf USB-C-Basis plus MagSafe.
Laut Bloomberg kommt das MacBook Ultra auch mit einem insgesamt dünneren Gehäuse. Dabei hilft das erstmals in einem MacBook verbaute OLED-Display, das erstmals berührungsempfindlich sein soll. Weiterhin soll die Dynamic Island erstmals im Mac landen (statt „Notch“, also der Kameraeinkerbung) und im Gehäuse ein M5 Pro oder M5 Max stecken.
Besonders bei letzterem Chip wird spannend, wie gut das neue Gerät die Hitze abführen kann. Bloomberg schreibt weiter, dass Apple wohl wieder zwei Varianten plant – eventuell auch hier mit 14 und 16 Zoll. Die Gewichtsreduktion sei „sofort zu spüren“.
Unklar bleibt der Release-Termin. Apple plant angeblich am 13. Oktober ein Event mit neuer Home-Technik, darunter einem brandneuen Smart-Home-Gerät namens Home Hub. Bei dieser Veranstaltung, die womöglich nur aus einem Video samt der Ladung ausgewählter Pressevertreter und Influencer besteht, würden neue Macs vermutlich nicht passen.
Bloomberg schreibt weiter, mit dem „MacBook Ultra“ sei Ende Oktober oder November zu rechnen. Derzeit laufen angeblich Tests mit macOS 27.2, das derzeit in einer Beta zur Verfügung steht. Die neuen Geräte dürften nochmals teurer werden. Ein Negativaspekt an der Hardware sind die vergleichsweise alten M5-Chips, die Apple vor einem Jahr erstmals gezeigt hatte. Pro- und Max-Varianten des M6 soll es aber angeblich nicht geben.
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