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Kryptowährung - 12 Jahre lang suchte er auf einer Mülldeponie nach seiner Festplatte mit 600 Millionen Euro in Bitcoin – jetzt beginnt ein neues Kapitel seiner Odyssee
Unter Müllbergen in Wales befindet sich ein besonderes wertvoller Schatz in Form einer Laptop-Festplatte – sofern die Daten darauf überhaupt noch zu retten wären. (Quelle: stock.adobe.com - aryfahmed, Wikipedia)
Rund um den extremen Anstieg des Kurses der Kryptowährung Bitcoin bieten sich viele Hätte ich das nur geahnt...-Gedankenspiele an.
Kein Wunder, schließlich hat sich die 2009 erstmals erzeugte Währung von einem Wert von einem Dollar im Jahr 2011 auf aktuell knapp über 76.000 Euro pro Bitcoin hochgearbeitet.
Man kann also nachvollziehen, dass der Waliser James Howells zahlreiche Anstrengungen unternommen hat, um seine 2013 versehentlich weggeworfene Bitcoin-Festplatte wiederzubeschaffen.
Update, 6. Oktober 2026: Howells hat gegenüber Forbes Australia inzwischen angegeben, all seine Bemühungen zur Wiederbeschaffung der Festplatte einzustellen:
Ich strebe den Kauf der Deponie nicht mehr an. Ich strebe keine Ausgrabung mehr an. Ich strebe keinen Dialog mehr mit dem Stadtrat oder dessen Vertretern an.
Er will aber ein neues Kapitel seiner Odyssee beginnen und durch ein Projekt namens Ceiniog Coin doch noch durch die verlorenen Bitcoin zu Geld kommen, wie er in einem X-Beitrag angekündigt hat.
Stand jetzt (Oktober 2026) hat Howells das Projekt bislang nicht umgesetzt.
Was passiert mit der Mülldeponie? Völlig unabhängig von Howells Fall gibt es Pläne, die Deponie zu schließen und in eine Solarfarm umzuwandeln. Das sollte nach ursprünglichem Plan bereits in diesem Jahr umgesetzt werden, es gibt aber Verzögerungen.
So oder so kann man nun endgültig davon ausgehen, dass die Festplatte nie mehr gefunden wird. Ob Howells jemals ganz mit dem Thema abschließen kann, bleibt gleichzeitig ungewiss.