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Bully Herbig verlässt »LOL«, Carolin Kebekus übernimmt
Er war der Einzige, der lachen durfte. Insgesamt sieben Staffeln lang saß Michael Bully Herbig für die Amazon-Prime-Show »LOL: Last One Laughing« hinter dem sogenannten Buzzer und kicherte sich einen, während er zu Komikerinnen und Komikern in einem anderen Raum schaltete, die eben partout nicht lachen durften, während Kolleginnen und Kollegen Fratzen schnitten und Gags runterrissen. Wenn Herbig buzzerte, mussten die Spaßbolde, die gelacht hatten, die Gruppe verlassen.
Das Format stammt ursprünglich aus Japan, wo es ab 2016 produziert wurde. In vielen Ländern wurde es mit einheimischen Prominenten besetzt. Hierzulande standen Fachkräfte wie Bastian Pastewka, Anke Engelke, Kurt Krömer, Hazel Brugger, Max Giermann, Martina Hill, Torsten Sträter oder Till Reiners für die Show vor der Kamera.
Schon mehrmals war auch die Unterhaltungskünstlerin und Moderatorin Carolin Kebekus dabei und musste versuchen, dem Lachimpuls zu widerstehen. Wie unter anderem das Branchenmagazin DWDL berichtet, wird sie ab der nächsten, der achten Staffel in der Schaltzentrale der Sendung sitzen und mit dem Buzzer die Kolleginnen und Kollegen ins Aus schicken.
Kebekus hat in der ARD ihre eigene, nach ihr benannten Show, wo sie mit jeweils einem Gast lustige Dinge anzustellen und gleichzeitig kritisch über den Zeitgeist zu reflektieren versucht. Das Amazon-Prime-Engagement ist offenbar vorerst nur auf eine Staffel angelegt. Die Folgen sollen bereits fertig produziert sein.
Herbig wird Ende Oktober mit seiner Show »Bully – Leider Live! Garantiert ohne Programm« bei RTL zu sehen sein. Die Veranstaltung wurde ebenfalls schon im September mitgeschnitten, die Münchner Olympiahalle soll dabei restlos ausverkauft gewesen sein. Die Idee hinter dem Auftritt: Herbig stellt sich ohne Idee vor das Publikum und schaut, was passiert. Ein bisschen also, wie bei der Amazon-Prime-Sendung, die er nun hinter sich lässt.