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Bahn will bis 2031 weniger wichtige Strecken sanieren bisher geplant
Die Deutsche Bahn kommt bei ihrer Generalsanierung langsamer voran als gedacht. In den kommenden fünf Jahren sollen erheblich weniger Hauptstrecken saniert werden als bisher geplant.
Bis 2031 sollen nur noch 13 statt wie bislang geplant 21 Strecken der Deutschen Bahn umfassend modernisiert werden. Das teilten der Konzern und das Bundesverkehrsministerium heute mit. Dies solle die enormen Bauvolumina verlässlicher machen und die knappen Kapazitäten im Netz sowie bei der Bauindustrie berücksichtigen.
"Die Idee der Korridorsanierungen ist richtig", sagte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. "In der Vergangenheit hat die Umsetzung jedoch zu oft nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht."
Vier große Sanierungen pro Jahr - wie bislang angestrebt - seien zuviel.
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Künftig müsse der Bahnbetrieb nach Sanierungen spürbar verlässlicher und pünktlicher werden. "Dafür konzentrieren wir uns auf weniger Korridore, setzen klarere Vorgaben für die Digitalisierung und verlangen eine bessere Planung der Bauvorhaben sowie der Umleitungsverkehre für den Personen- und Güterverkehr", sagte der CDU-Politiker.
Bahn-Chefin Evelyn Palla erklärte, man habe aus den ersten Sanierungen gelernt: "Wir wollen die Sanierungen effizienter umsetzen und vor allem die Belastungen für unsere Kundinnen und Kunden während der Bauarbeiten so gering wie möglich halten."
Kern der neuen Strategie ist ein Fünf-Punkte-Plan. Dieser sieht unter anderem vor, dass Umleitungsstrecken besser vorbereitet werden sollen. Auch sollen sanierte Korridore schrittweise in Betrieb genommen werden. Zudem soll das europäische Zugsicherheitssystem ETCS zum neuen Standard werden. Bei jeder Sanierung soll die Technik künftig vorbereitet und ab Anfang der 2030er-Jahre direkt verbaut werden.
Zudem soll die Generalsanierung mehr als ein Jahr dauern - viel länger als angekündigt.
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Keine der Korridor-Sanierungen wird den Angaben zufolge gestrichen. Die Projekte sollten nur zeitlich verschoben werden, hieß es. Folgende 13 Strecken sollen bis 2031 zunächst angegangen werden:
2027:- Lehrte-Berlin (läuft bereits)- Rosenheim-Salzburg- Fulda-Hanau2028:- Köln-Koblenz - München-Rosenheim (1. Etappe)- Hagen-Unna-Hamm - Lübeck-Hamburg2029:- Hamburg-Hannover- Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen- Aachen-Köln2030:- Stendal-Magdeburg- Uelzen-Stendal2031:- Lehrte-Groß Gleidingen- München-Rosenhein (2. Etappe)