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Trump fordert nach Dieseldeal mit Putin Selenskyjs Ablösung
Gestern hatte US-Präsident Trump einen Dieseldeal mit Russland angekündigt. Die Ukraine reagierte empört, nun fordert Trump eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs Selenskyj. Er habe die Schuld an den hohen Energiepreisen.
Nach seinem angekündigten Diesel-Abkommen mit Russland hat US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj massiv angegriffen - und dessen Ablösung gefordert.
Es sei "an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", der bereit sei, den Krieg mit Russland zu beenden, sagte Trump vor Journalistinnen und Journalisten im Weißen Haus. Die Ukrainer sollen einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne.
Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das "aus irgendeinem Grund nie getan." Was Trump allerdings nicht erwähnte: Begonnen wurde der Krieg nicht von der Ukraine, sondern von Russland, das vor gut vier Jahren das Nachbarland überfallen hatte. Seitdem hat Kremlchef Wladimir Putin mehrfach Angebote für einen bedingungslosen Waffenstillstand abgelehnt. Auch spätere diplomatische Initiativen verliefen im Sande.
Wegen der hohen Spritpreise steht Trump innenpolitisch unter wachsendem Druck.
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Trump behauptete zudem, dass die Ukraine mit Angriffen auf den russischen Energiesektor zur Knappheit an Diesel beigetragen habe. Selenskyj wolle "unseren Landwirten und Viehzüchtern Probleme mit Dieselkraftstoff bereiten", so Trump.
Der ukrainische Präsident solle "mit den Angriffen auf russische Raffinerien "verdammt noch mal damit aufhören". Die massiven russischen Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung, erwähnte Trump dagegen mit keinem Wort. Erst heute wurde bei russischen Angriffen im Südosten der Ukraine mindestens 20 Menschen getötet, unter ihnen auch drei Kinder.
Tatsächlich waren die Preise für Rohöl und Diesel nicht aufgrund der Sanktionen gegen Russland sondern infolge des Iran-Krieges massiv in die Höhe geschossen. Den hatte Trump gemeinsam mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu im vergangenen Februar begonnen.
Das Richtergremium soll Verantwortliche des russischen Angriffskriegs zur Rechenschaft ziehen.
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Die hohen Dieselpreise sorgen vor den Kongresswahlen am 3. November - den sogenannten Midterms - für erheblichen Unmut in der US-Bevölkerung. Daher hatte Trump am Freitag verkündet, trotz bestehender Sanktionen Diesel aus Russland zu kaufen. "Niedrigere Preise für die Amerikaner und vor allem für unsere großartigen Farmer, Viehzüchter und Lkw-Fahrer", sei seine "höchste Priorität".