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Kein Exynos 2700: Galaxy S27 Ultra immer mit Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6
Das Samsung Galaxy S27 Ultra könnte neuen Gerüchten zufolge weltweit mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 ausgestattet sein. Der Exynos 2700 soll nur in anderen Modellen der S27-Serie genutzt werden, nicht aber im Flaggschiff.
Dem Hinweis zufolge sollen das Galaxy S27, das S27+ und das neue S27 Pro regional jedoch wieder unterschiedliche Prozessoren erhalten. In Europa und Südkorea sollen demnach Samsungs eigene Exynos-SoCs eingesetzt werden, in China und den USA hingegen ausschließlich Qualcomm-Prozessoren. Erste Benchmarks zum Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 zeigen das SoC auf Augenhöhe mit dem Apple A20 Pro im iPhone 18 Pro Max.
Eine endgültige Entscheidung über den Chip im Samsung Galaxy S27 Ultra soll allerdings noch nicht gefallen sein, da Samsungs Chip-Sparte intern darauf dränge, auch beim Spitzenmodell der Galaxy-S-Reihe den Exynos 2700 einzusetzen, bei dem eine höhere Ausbeute als beim Exynos 2600 erzielt werden soll. Samsung muss bei der Wahl aber auch berücksichtigen, dass man Qualcomm als langjährigen Partner behalten und möglichst gute Konditionen erhalten möchte.
Der Exynos 2700 soll in Samsungs SF2P-Fertigungsverfahren hergestellt werden, der zweiten Generation der 2-nm-Technik mit Gate-All-Around-Transistoren (GAA). Im Vergleich zum SF2-Prozess, der beim Exynos 2600 genutzt wird, soll SF2P die Leistung um 12 Prozent steigern, den Energieverbrauch um 25 Prozent senken und die Chipfläche um 8 Prozent verkleinern. Außerdem werden ARM-C2-Prozessorkerne für den Exynos 2700 erwartet.
Offen ist bislang allerdings, wie hoch die Produktionsausbeute und die Fertigungskapazität beim neuen SoC tatsächlich ist. Gerüchten zufolge hat Samsung die Produktion des Exynos 2700 gegenüber der des Exynos 2600 um mehr als 10 Prozent erhöht. Allerdings werden voraussichtlich auch mehr Prozessoren benötigt, wenn auch das neue S27 Pro versorgt werden soll. Gerüchten zufolge soll aber wie erwähnt auch die Ausbeute höher ausfallen.
Darüber hinaus kam in den letzten Tagen das Gerücht auf, dass die Displays des Galaxy S27 Pro und des Galaxy S27 Ultra ein DC-Dimming erhalten. Die Technik belastet die Augen weniger, da kein Flimmern mehr zu erkennen ist. Bislang regelt Samsung die Displayhelligkeit der Smartphones per Pulsweitenmodulation (PWM), selbst beim Galaxy S26 Ultra (Test). Dabei wird das Panel in schneller Folge ein- und ausgeschaltet, was empfindliche Nutzer als Flimmern wahrnehmen und als störend empfinden. Beim DC-Dimming pulsiert das Bild hingegen nicht, sondern der Strom wird gesenkt, um die Helligkeit zu reduzieren.
Die vier erwarteten Modelle der Galaxy-S27-Serie, das S27, S27+, S27 Pro und S27 Ultra, sollen unterschiedliche Displaytechniken nutzen. Für das Galaxy S27 Pro und das Galaxy S27 Ultra soll die neue Panelgeneration M16 vorgesehen sein, für das Galaxy S27 und S27 Plus hingegen OLED-Displays der M14+-Generation.