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HomeView: Apples neue Heimzentrale in zweifacher Ausführung
Nach langer Wartezeit hat Apple sein neues Heimgerät fertig. Damit kommt nach der Apple Watch eine neue Modellreihe hinzu. EU-Bürger brauchen allerdings Geduld.
Apples HomeView – quadratisch, aber auch praktisch?
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Apple hat wie erwartet seine neue Smart-Home-Zentrale, den sogenannten HomeView, präsentiert. Auf der Website des Konzerns wird das Gerät zusammen mit einem kurzen Video vorgestellt. Das Standardmodell des HomeView setzt auf ein 7 Zoll großes, quadratisches Display, das auf einer Lautsprecherbasis sitzt und ein wenig aussieht wie ein „Lampenschirm“-iMac-G4. Als zweite Variante wird auch noch ein Modell für die Wandmontage offeriert.
Das Wandmodell kommt ohne Lautsprecherbasis (zwei von Apple entwickelte Breitbandtreiber, die in den Bildschirmbereich montiert sind, bleiben vorhanden) und benötigt eine Aufhängung, die nicht in der Verpackung liegt. Sie kommt vom Anbieter Schneider Home. Eine USB-C-Version dieses „Power Mount“ kostet 59,95 Dollar, eine Variante fürs Stromnetz (AC Wired) 79,95 Dollar. Zudem soll es auch noch eine PoE-Version geben, die ab 2027 erscheint, jedoch satte 129,95 Dollar kostet.
Beide Modelle des HomeView werden für 299 US-Dollar angeboten. In der EU ist die Hardware allerdings zunächst nicht zu haben. Stattdessen startet das Gerät zunächst in Großbritannien, den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Indien mit einem Vorbestellstart heute und einer Auslieferung zum 13. November. Auch nach Singapur kommt die Hardware, allerdings mit einem Vorbestellstart ab dem 15. Oktober.
Der Apple HomeView setzt auf die Bedienung per Siri AI, hat aber auch einen Touchscreen. Apple verbaut ein Liquid-Retina-Display auf LCD-Basis. Bekannte Apple-Apps wie Nachrichten, FaceTime, Kalender, Erinnerungen oder „Wo ist?“ sind an Bord, ebenso natürlich die Smart-Home-Steuerung über HomeKit. Das Gerät kann auf den persönlichen Kontext des Nutzers zugreifen, wie man dies von Siri AI auf dem iPhone kennt.
Die Lautsprecherbasis soll einen besseren Sound liefern als Apples HomePod mini. Dazu dienen neben den erwähnten Breitbandtreibern im Bildschirmgehäuse ein nach unten gerichteter Tieftöner und zwei passive Tieftöner „mit Kräfteausgleich“ in der Basis, so Apple. Eine integrierte Kamera mit 12-Megapixel-Auflösung und Center-Stage-Funktion kann den Benutzer erkennen. Das Gerät wiegt 952 Gramm (ohne Lautsprecherbasis: 286 Gramm), hat einen A18-Chip verbaut (aus dem iPhone 16). Der Bildschirm stellt 1088 mal 1088 Bildpunkte dar (220 ppi).
Das Display soll ansonsten bis zu 500 Candela leisten und so auch in hellen Räumen gut ablesbar sein. Mit integrierter Farbanpassung (True Tone) kann es zudem auf bis zu 0,3 Candela herunterregeln, um etwa auf dem Nachttisch Verwendung zu finden. Jeder Nutzer im Haus soll eine personalisierte Erfahrung erhalten.
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