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Cyberangriff: Notebooksbilliger warnt vor möglichem Datenleck
Der Internetversandhändler notebooksbilliger.de ist nach eigenen Aussagen Ziel eines Hackerangriffs geworden. In einer am Mittwochabend verschickten Kundenbenachrichtigung nennt das Unternehmen E-Mail-Adressen und möglicherweise weitere persönliche Angaben bis hin zur IBAN. Kunden sollen ihre Kontobewegungen im Blick behalten.
Die Rundmail vom 14. Oktober 2026 liegt der Redaktion vor. In der E-Mail berichtet der Händler von einer Attacke auf seine IT-Systeme. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass dabei auch Kundeninformationen betroffen sein könnten. Welche Systeme angegriffen wurden, wann der Zwischenfall stattfand und wie viele Kunden möglicherweise betroffen sind, teilt das Unternehmen nicht mit.
Als betroffene Daten nennt der Händler E-Mail-Adressen. Hinzukommen könnten Namen, Adressen und Kontodaten, sofern Kunden diese für die Bezahlung verwendet haben. Passwörter seien nach aktuellem Erkenntnisstand nicht betroffen. Kreditkartendaten speichere notebooksbilliger.de grundsätzlich nicht.
Einen tatsächlichen Datenverlust bestätigt das Unternehmen in der Mitteilung nicht. Für die Aufklärung hat der Händler nach eigenen Angaben externe Spezialisten eingeschaltet und arbeitet mit den zuständigen Stellen zusammen. Die Datenschutzaufsicht sei informiert und Anzeige erstattet. Die Untersuchungen dauern noch an.
Wegen der möglicherweise betroffenen Kontoverbindungen warnt das Unternehmen ausdrücklich vor unberechtigten Abbuchungen. Empfänger der E-Mail sollen ihre Kontoauszüge in den kommenden Monaten regelmäßig prüfen. SEPA-Basislastschriften können innerhalb von acht Wochen ohne Begründung zurückgegeben werden. Fehlt eine gültige Einzugsermächtigung, verlängert sich diese Frist auf bis zu 13 Monate, wie die Deutsche Bundesbank erklärt.
Notebooksbilliger.de warnt außerdem vor gefälschten E-Mails, SMS und Anrufen. Dabei könnten Betrüger vorschützen, für den Händler, eine Bank, PayPal oder eine Behörde zu sprechen. Passwörter, PINs und TANs frage das Unternehmen auf diesen Wegen niemals ab. Verdächtige Links oder Anhänge sollten Kunden nicht öffnen.