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HP EliteBoard G2a: Der Tastatur-PC wechselt auf Ryzen AI Pro 4xx für viel Geld
HP bringt eine neue Version des ungewöhnlichen PC-Systems EliteBoard auf den Markt. Das Besondere daran ist, dass sich im Gehäuse der Tastatur praktisch ein kompletter Office-PC verbirgt. Auf das G1a mit AMD Krackan Point folgt jetzt das EliteBoard G2a mit dem Nachfolger AMD Gorgon Point. Der Aufpreis ist aber unangemessen hoch.
Erst kürzlich hatte die Redaktion das HP EliteBoard G1a im Test. Das interessante Konzept eines Komplett-PCs in Form einer kompakten Tastatur wusste dabei durchaus zu gefallen, obgleich der Preis in Relation zum Leistungsniveau schon sehr hoch erschien.
Doch mit der zweiten Generation wird es noch teurer. Und das, obwohl es bei der Hardware nur ein Mini-Update gibt.
Beim EliteBoard G2a kommen statt AMD Ryzen AI Pro 3xx alias Krackan Point die APUs der Familie Gorgon Point alias Ryzen AI Pro 4xx zum Einsatz. Der neue Name suggeriert neue Technik, doch im Grunde handelt es sich dabei nur um ein kleines Refresh mit marginal höheren Taktraten.
Im Spitzenmodell werkelt beim G2a ein Ryzen AI 7 Pro 450 statt eines Ryzen AI 7 Pro 350 im G1a. Der Unterschied zwischen den beiden Chips liegt lediglich bei 100 MHz mehr Takt für CPU und iGPU zugunsten des Neulings. Zumindest laut der Vergleichsfunktion auf den Produktseiten von HP (siehe Screenshot) gibt es sonst gar keinen Unterschied zwischen den Generationen. Anschlüsse, Abmessungen und Gewicht sind unverändert.
Trotzdem verlangt HP zumindest in den USA einen mehr als saftigen Aufpreis für das Mini-Upgrade: Das neue Spitzenmodell wird mit 4.167 US-Dollar (MSRP vor Steuern) verkauft, während der vergleichbare Vorgänger für 3.423 US-Dollar zu haben ist. Der Preisunterschied beträgt also mehr als 700 US-Dollar und das im Grunde für nur 0,1 GHz mehr Takt.
Letztlich ist aber wahrscheinlich, dass im Zuge der Aktualisierung auch gleich die inzwischen weiter gestiegenen Kosten für Arbeits- und Massenspeicher (RAMageddon) eingepreist wurden. Die verglichenen Spitzenmodelle bieten je 32 GB DDR5 und eine 512 GB fassende NVMe-SSD. Wie schon beim Vorgänger sind günstigere wie auch noch teurere Konfigurationen möglich. Die volle Bandbreite der Optionen listet HP auf einer Support-Seite auf.
Während der Marktstart in den USA offenbar schon erfolgt ist, sind aktuell noch keine Angebote im deutschen Online-Handel auszumachen.
Abschließend folgen an dieser Stelle Impressionen der augenscheinlich baugleichen Vorgängerversion. Details zu Technik sowie Benchmarks liefert der ausführliche Testbericht.