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Meta: Muse Spark Open als neues Open-Weight-Modell veröffentlicht
von Carsten Knobloch
15. Okt. 2026 |
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Meta hat mit Muse Spark Open ein neues Open-Weight-Modell vorgestellt, das sich an Entwickler richtet und vor allem bei Programmieraufgaben sowie agentenbasierten Workflows punkten soll. Mark Zuckerberg bezeichnet es als das bislang leistungsfähigste frei verfügbare Modell dieser Art aus den USA. Erwähnenswert dabei ist sicher die Zusammenarbeit mit Apple, denn das Modell wurde gezielt daraufhin optimiert, lokal auf Desktop-Hardware zu laufen, ganz ohne Anbindung an eine Cloud oder ein externes Rechenzentrum.
Unter der Haube bringt Muse Spark Open insgesamt 816 Milliarden Parameter mit, von denen jeweils 42 Milliarden aktiv sind. Das Modell verarbeitet verschiedene Medientypen (multimodal) und bietet ein Kontextfenster von satten einer Million Token.
Wer das Ganze lokal betreiben möchte, benötigt allerdings ein ordentliches Setup: Optimiert ist der lokale Betrieb für den Einsatz auf zwei Apple M5 Ultra Mac Studios. Daneben gibt es spezifische Optimierungen für Hardware von Nvidia, AMD und Intel. Hat man ja alles mal eben so stehen...
In bestehende Entwickler-Workflows lässt sich das Modell direkt einbinden. Muse Spark Open unterstützt gängige Werkzeuge wie vLLM sowie SGLang. Wer keine entsprechende Hardware auf dem Schreibtisch stehen hat, kann auf gehostete Inferenz zurückgreifen. Entsprechende Angebote gibt es unter anderem bei Fireworks AI, Together AI, Baseten, Nebius, Groq, Modal und OpenRouter. Die Modelle stehen Entwicklern ab sofort kostenlos unter den Bedingungen der Muse Model License zum Download bereit. Viel Spaß damit, sofern ihr damit professionell arbeitet.
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