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Giftige Rauchwolken durch Waldbrände in Indonesien treffen auch Nachbarländer
Eine besonders schwere Brandsaison macht Indonesien zu schaffen. Die dortigen Torfbrände sind nur schwer zu bekämpfen und der giftige Rauch belastet auch die Nachbarländer. In einem Nationalpark auf Java gab es vier Tote.
Indonesien kämpft weiter gegen schwere Brände, die weite Flächen von Wäldern und Torfgebieten verwüstet haben. Nach Einschätzung von Expertinnen und Experten handelt es sich um die stärksten seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen vor 40 Jahren. Zehntausende Helferinnen und Helfer sind im Einsatz, um die Feuer vor Ort zu bekämpfen. Der giftige Rauch der Brände zieht auch nach Singapur, Malaysia und Osttimor.
Die Feuer sind während der Trockenzeit, die zwischen Oktober und November endet, zwar normal. In diesem Jahr haben sich jedoch durch das Klimaphänomen El Niño verstärkt.
Bei der Bekämpfung eines Waldbrands in einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Java kamen vier Menschen ums Leben. Die Einsatzkräfte waren bei den Löscharbeiten von dichtem Rauch und Flammen eingeschlossen worden.
Sie gehörten einer zwölfköpfigen Löschtruppe an, die mit Mitarbeitern des Nationalparks, Mitgliedern einer örtlichen Feuerwehrgruppe und freiwilligen Helfern besetzt war.
Giftiger Rauch in der Stadt Palangka Raya - auch in Nachbarländern wurden schon Schulen geschlossen.
Die Polizeichefin von Probolinggo, Asmida Rizki Siregar, sagte, der Rettungseinsatz sei dadurch erschwert worden, dass sich das Unglück in einer abgelegenen Gebirgsregion ereignet habe, die mit Autos nicht zu erreichen sei.
Sie hatte die Rettungskräfte dabei unterstützt, die Opfer auf Tragen rund zwei Kilometer durch steiles Gelände zu transportieren. Die Behörden untersuchen nun, ob Fahrlässigkeit oder strafbares Verhalten die Todesfälle begünstigt haben könnten.
Auf Borneo, einem der letzten natürlichen Lebensräume der Orang-Utans, stehen große Flächen in Flammen.
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Brandrodungen auf Sumatra sowie im indonesischen Teil der Insel Borneo verschlimmern die Lage. Seit Monaten kämpft der Inselstaat gegen Brände, die weite Flächen von Wäldern und Torfgebieten verwüstet haben.