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Android-Emulator-Frontend Socket: Version 0.8.0 bringt mehr Leistung und Dual-Screen-Support
Socket 0.8.0 bringt dem Android-Launcher Dual-Screen-Unterstützung für Handhelds wie den Ayn Thor, eine neue Bildschirmtastatur, Spielzeiterfassung und weitere Sortieroptionen. Zahlreiche Fehlerkorrekturen und Performance-Optimierungen sollen zudem selbst auf dem Konkr Pocket Advance stabile 60 FPS ermöglichen.
Im Mittelpunkt von Socket 0.8.0 steht die neue Dual-Screen-Unterstützung für den Ayn Thor und vergleichbare Handhelds. Auf dem unteren Display erscheinen damit Apps, die sich dort anheften, zur Android-Plattform hinzufügen, deinstallieren oder über ihre App-Informationen verwalten lassen. Läuft ein Spiel, zeigt der zweite Bildschirm weiterhin eine abgedunkelte Momentaufnahme inklusive Timer. Für Geräte oder Anwender, die lediglich ein Display nutzen möchten, steht in den Einstellungen ein neuer Einzelbildschirmmodus bereit. Hinzu kommt eine eigene Bildschirmtastatur, die Eingaben per Steuerkreuz, Analogstick oder Touch ermöglicht. Über die Option „Systemtastatur verwenden“ lässt sich alternativ weiterhin die Android-Tastatur einsetzen.
Deutliche Fortschritte verspricht die neue Version des Android-Launchers auch bei der Leistung, selbst auf dem leistungsschwachen Konkr Pocket Advance sollen die Optimierungen eine stabile Darstellung mit 60 FPS ermöglichen. Aus den Kommentaren zur Ankündigung geht zudem hervor, dass das Update mehrere zuvor bei Anwendern aufgetretene Probleme beseitigt. Eine neue Warnung macht darüber hinaus darauf aufmerksam, wenn der Energiesparmodus des Handhelds die CPU limitiert und dadurch die unter „Max FPS“ festgelegte maximale Bildrate beeinträchtigen kann.
Mit Version 0.8.0 hält außerdem eine Spielzeiterfassung in Socket Einzug. Die ermittelte Dauer erscheint sowohl unter dem jeweiligen Spieletitel als auch in der Detailansicht, wobei auch exakte Zeitangaben möglich sind. Für die Sortierung innerhalb einer Plattform stehen künftig Titel, Spielzeit, letzte Nutzung und Zeitpunkt des Hinzufügens als Kriterien zur Auswahl. Eine Zufallsfunktion für die Spielauswahl sowie Optionen zum Springen nach Buchstaben und für haptisches Feedback erweitern den Funktionsumfang zusätzlich.
Überarbeitet wurde darüber hinaus die Controller-Konfiguration. Nach der Auswahl eines Layouts verlangt Socket nun zusätzlich einen Druck auf die A-Taste, damit die Belegung von A und B auch bei Handhelds korrekt erkannt wird, deren Firmware beide Tasten vertauscht. Zugleich korrigiert Version 0.8.0 bisher fehlerhafte Zuordnungen: Bei Xbox- und Nintendo-Layouts waren A/B sowie X/Y vertauscht, für PlayStation kam fälschlicherweise das Nintendo-Layout zum Einsatz. Nach dem Update ist deshalb eine einmalige erneute Auswahl des Controller-Layouts erforderlich.
Anpassungen betreffen ebenfalls die Bedienung des Launchers. Ein Spiel startet durch Herunterwischen nur noch dann, wenn die Geste auf dem aktuell ausgewählten Cartridge beginnt. Ein unbeabsichtigter Spielstart beim Herunterziehen der Android-Benachrichtigungsleiste soll damit der Vergangenheit angehören. Bei Emulator-Aufrufen verarbeitet Socket außerdem sämtliche Argumente der Emulator-Pakete, einschließlich Intent-Flags, MIME-Typen, Kategorien sowie Wahr/Falsch- und Zahlenwerten. Dadurch soll der Start mit zusätzlichen Emulatoren korrekt funktionieren. Bei kleinen oder geneigten Cartridges wurde zudem das Schimmern der Label-Grafik entfernt.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Fehlerkorrekturen für mehrere Emulatoren und Plattformen. RetroArch konnte beim Start eines zweiten Spiels bislang am Logo hängen bleiben, während DuckStation beim Aufruf über Socket einen SBI-Fehler ausgeben konnte. Behoben wurden außerdem lange Verzögerungen beim erstmaligen Wechsel auf Genesis/Mega Drive, SNES, Game Boy beziehungsweise Game Boy Color, Nintendo 3DS und Switch. Unter Android 11 und älteren Versionen bestand zudem die Gefahr, dass Socket beim Drücken der Home-Taste abstürzte und anschließend seine Funktion als Home-App verlor. Sämtliche genannten Fehler sollen mit der neuen Versi