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GTA 6 - Rockstar lässt seine Entwickler offenbar Dinge einbauen, von denen die Chefs gar nichts wissen
Jason Schreier gehört zu den renommiertesten Spielejournalisten weltweit. Nach seiner großen Preview für Bloomberg verrät er auf YouTube nun weitere Details.
In Red Dead Redemption 2 schrumpfen die Hoden von Pferden, wenn es draußen kalt wird. Eines der vielen kleinen Details, von denen jeder von euch wahrscheinlich schon mal gehört hat, und für die Rockstars Western-Open-World bis heute gefeiert wird.
Und genau solche Überraschungen soll es auch in GTA 6 geben. Das hat Branchenjournalist Jason Schreier jetzt in einem neuen YouTube-Video verraten, in dem er weitere Einblicke von seinem Besuch bei Rockstar North in Edinburgh teilt.
Das große Überraschung: Offenbar wissen selbst die wichtigsten Köpfe bei Rockstar nicht, was alles in GTA 6 steckt.
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Chaos und Größenwahn: So ist GTA 6 entstanden
Rockstars Art Director Aaron Garbut brachte die Dimensionen des Spiels gegenüber Schreier auf den Punkt:
»Es gibt niemanden im Studio, der das alles vollständig im Kopf hat.«
Der Grund dafür ist die kreative Freiheit der Mitarbeiter. Einzelne Entwickler dürfen offenbar eigene Ideen umsetzen, wenn sie diese für sinnvoll halten und genügend Zeit dafür haben.
Das war bereits bei Red Dead Redemption 2 so. Die berühmten schrumpfenden Pferdehoden standen laut Schreier auf keiner großen Feature-Liste und wurden auch nicht von der Studioleitung angeordnet. Stattdessen hatte jemand schlicht eine Idee, fand sie gut und setzte sie um.
Und weil Rockstar seinen Entwicklern solche Freiheiten einräumt, sollen auch in GTA 6 unzählige Details stecken, die nicht von oben geplant wurden. Wenn ihr in zwei oder drei Jahren also irgendeine bizarre Kleinigkeit in Vice City entdeckt, war dafür wahrscheinlich ein einzelner Programmierer verantwortlich, der einfach Lust darauf hatte.