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Call of Duty: Modern Warfare 4 – Erste Spieler meistern neuen YOLO-Modus mit nur einem Leben
Nach dem Durchspielen auf Realism winkt eine gnadenlose Permadeath-Herausforderung. Community-Mitglieder berichten von 20-Stunden-Runs und knallharten Hürden.
Die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 ist ab sofort im Early Access spielbar. Wenn ihr zu den vielen Vorbestellern gehört, die bereits vor dem offiziellen Launch loslegen dürfen, ist euch womöglich schon ein gesperrter Schwierigkeitsgrad aufgefallen – der noch härter ausfällt als "Realism".
YOLO steht für "You Only Live Once" und markiert eine brandneue Schwierigkeitsstufe in Modern Warfare 4. Der Modus hält genau das, was der Name verspricht: Ihr habt exakt ein einziges Leben, um die gesamte Kampagne durchzuspielen. Wer einmal stirbt, fliegt direkt an den Anfang zurück.
Ein Schwierigkeitsgrad namens YOLO feierte sein Seriendebüt 2016 in Call of Duty: Infinite Warfare. Auch dort schaltete erst das Meistern des Specialist-Modus die Permadeath-Stufe frei, bei der jeder Bildschirmtod den kompletten Neustart der Story bedeutete.
Ein paar Spieler meisterten die Kampagne von Modern Warfare 4 bereits auf YOLO. Einer von ihnen nahm sich nun die Zeit, Fragen der Community zu beantworten und von den kniffligsten Momenten seines Runs zu berichten.
Reddit-Nutzer Lost-Equivalent2352 teilte einen Screenshot seines Erfolgs und gab an, rund 20 Stunden für den YOLO-Run gebraucht zu haben. Der Schlüssel zum Erfolg: viel Geduld hinter Deckungen. Er ließ vor allem die KI-Kameraden die Drecksarbeit erledigen, um so viele Feinde wie möglich auszuschalten, bevor er selbst aus der Deckung kam und den Rest erledigte. Mit Flashbangs betäubte er Gegner kurzzeitig, um sie gefahrlos aufs Korn zu nehmen. Größere Gegnergruppen räumte er konsequent mit Granaten aus dem Weg.
In einer bestimmten Nachtmission stieß diese Granaten-Taktik allerdings an ihre Grenzen. Der Einsatz schildert das Chaos einer nordkoreanischen Invasion in Südkorea. Da sich Zivilisten und Verbündete quer über das Schlachtfeld verteilen, riskiert jeder Wurf von Granaten oder Blendgranaten Kollateralschäden – was den YOLO-Run sofort beendet. Lost-Equivalent2352 überstand diesen Abschnitt nach eigenen Worten nur mit "purem Glück".
Lost-Equivalent2352 spielte die Kampagne übrigens mit Maus und Tastatur und betonte: "Mit einem Controller halte ich das für unmöglich. Man braucht einfach eine exzellente Rückstoßkontrolle auf Distanz, aber das ist nur meine persönliche Meinung."
Zu den härtesten Prüfungen zählten laut Lost-Equivalent2352 die Nahkampfpassagen: Verpasst man auch nur einen einzigen Konter, verliert man den Kampf – und damit den gesamten Durchlauf. Da man in diesen Sequenzen ausschließlich mit den Fäusten kämpft, hilft nur eines: den Ablauf der Gefechte bis ins kleinste Detail einstudieren.
Um YOLO überhaupt freizuschalten, müsst ihr die Kampagne zuvor komplett auf der Stufe "Realism" beenden – was ohnehin kein leichtes Unterfangen darstellt. Ein YOLO-Run scheitert an jedem erdenklichen Game-Over-Grund: Sei es ein versehentlich getöteter Zivilist, ein verpatzter Sprung oder eine gescheiterte Verfolgungsjagd. Passiert euch so ein Patzer – oder erwischt es euch im normalen Gefecht –, landet ihr direkt wieder in der Eröffnungs-Zwischensequenz.