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Ukraine-Krieg: Putin schlägt Treffen mit Trump und Xi vor
In St. Petersburg berät Russlands Präsident Putin mit dem US-Vermittler Witkoff über den Ukraine-Krieg. Zum Auftakt der Gespräche schlug Putin ein Dreier-Treffen mit Trump und Xi in China vor - und kündigte erste Diesellieferungen an die USA an.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein gemeinsames Treffen mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ins Spiel gebracht. Den Vorschlag machte der Kremlchef, nachdem er in St. Petersburg den US-Sondergesandten Steve Witkoff empfangen hatte, um mit ihm über den Ukraine-Krieg zu beraten.
Ein konkretes Datum nannte Putin nicht. Auch aus dem Kreml selbst hieß es, für ein solches Treffen gebe es noch keine Agenda. Eine Möglichkeit wäre ein Zusammentreffen beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) im November.
Noch vor Putins offiziellem Vorschlag hatte die Ukraine auf die Berichte über das mögliche Dreier-Treffen reagiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängte darauf, dass die Ukraine ebenfalls an solch einem Zusammentreffen teilnehmen müsse. Es dürfe keine Gespräche über die Ukraine ohne die Ukraine geben.
Trump hatte Interesse an einem Gespräch mit den Präsidenten Russlands und Chinas über die Ukraine gezeigt.
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Vor Beginn der Beratungen mit Trumps Sondergesandten Witkoff dankte Putin dem US-Präsidenten für dessen Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Und er gab bekannt, dass der US-Amerikaner Stephen Hubbard freigelassen werde. Hubbard war 2024 zu langer Haft verurteilt worden, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gekämpft haben soll.
Witkoff zeigte sich vor dem Auftakt der Gespräche optimistisch. Er hoffe auf konkrete Schritte für einen Friedensprozess. Es gebe eine Basis für einen Waffenstillstand. Der Sondergesandte äußerte zudem die Hoffnung, Putin werde gemeinsamen Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende zustimmen, an denen neben Russland und den USA auch die Ukraine direkt beteiligt sein soll. Bislang hatte Russland das stets abgelehnt.
Basis des heutigen Treffens sind Gespräche, die am Dienstag in der norwegischen Hauptstadt Oslo stattgefunden hatten. Daran beteiligt waren der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie Vertreter von NATO und EU. Zentrale Punkte waren unter anderem Sicherheitsgarantien für die Ukraine, territoriale Fragen, Sanktionen sowie die europäische Sicherheit nach dem Krieg.
Der Kreml kündigte an, die neuen Vorschläge prüfen zu wollen. Ein Fortschritt im Bemühen, den "Ukraine-Konflikt" beizulegen sei "theoretisch möglich", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax das russische Präsidialamt. Vieles hänge jedoch von der Ukraine ab. Sollte Kiew nicht die notwendigen Entscheidungen treffen, werde sich die Lage für das Land verschlechtern.
Neben seinem Dank an Trump betonte Putin in St. Petersburg auch das Interesse seines Landes, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA wieder auszubauen. Rückenwind für diese Hoffnung hatte der US-Präsident selbst gegeben. Vor wenigen Tagen hatte Trump angekündigt, ein erst kürzlich verabschiedetes Sanktionspaket gegen Russland wieder auszusetzen - aus "nationalem Interesse". Bereits einige Tage zuvor hatte Trump verkündet, Russland werde den USA Hunderttausende Tonnen Diesel liefern.