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Microsoft Frontier Tour: KI ist wie der Kölner Dom – eine Vision
Microsoft präsentierte auf der Frontier Tour in Köln eine große KI-Produktschau. Fokus: Kontrolle über KI-Anwendungen und Cloud-Souveränität.
Satya Nadella auf der Microsoft Frontier Tour in Köln
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Microsoft nutzte die Keynotes von unter anderem CEO Satya Nadella bei seiner Microsoft Frontier Tour in Köln vor allem für eine große KI-Produktschau. Neben einer ausführlichen Demonstration von Microsoft IQ und einer erfrischenden Keynote von Agnes Heftberger, CVP von Microsoft Deutschland und Österreich, ging es vor allem um KI-Anwendungen, bei denen die implementierenden Unternehmen die Kontrolle haben sollen.
Satya Nadella, CEO von Microsoft, betonte in seiner Keynote, wie wichtig es sei, dass Unternehmen ihre KIs selbst kontrollieren können. „Die Log-Dateien selbst müssen manipulationssicher sein. Man muss diese Grundsätze wirklich beherzigen, festlegen und aktiv überwachen.“
Ausführlich stellt Microsofts seine Neuheiten der letzten Wochen vor, darunter etwa die Microsoft Sovereign Cloud. Diese Kombination aus Clouds, die sowohl bei Drittanbietern, als auch lokal im Unternehmen stehen können, soll es Organisationen ermöglichen, für jede einzelne Rechenaufgabe individuell zu bestimmen, wie viel Kontrolle, Transparenz und lokale Ausführung erforderlich sind. Dazu gehört das „Sovereign Control Panel“. Das ist eine Art Dashboard, mithilfe dessen IT- und Datenverwalter unter anderem den Überblick über den Speicherort ihrer Daten behalten können sollen.
Auch zu den neueren Features, die präsentiert wurden, gehört die „Microsoft Entra Agent ID“. Damit sollen Agentengruppen identifizierbar sein, um ihre Zugriffsrechte innerhalb eines Systems möglichst effektiv zu steuern. Dass Microsofts Hardwaresystem Maia weiterentwickelt werden soll, das speziell für KIs ausgelegt ist, wurde auch nochmals groß angekündigt.
Lebhaft wurde der Vortrag, als Agnes Heftberger die Bühne betrat – mit einer Geschichte aus Köln im Gepäck. Viele Jahrhunderte lang wäre das Wahrzeichen von Köln nicht der Dom gewesen, sondern der Kran auf dem unfertigen Südturm des Kirchengebäudes, so Heftberger. Denn der Kölner Dom war fast siebenhundert Jahre lang unfertig.
Aktuell, so Heftberger, sei die Implementierung von KI wie bei diesem Bauwerk: „Wir haben einen Kran gebaut, aber noch keinen Dom.“ Der anfängliche KI-Hype verflache deswegen vielleicht gerade vielerorts. Doch man müsse dranbleiben. Mit dem Einkauf von KI, dem Kran, sei es nicht getan. Er müsse jetzt ins Unternehmen implementiert werden. „Wir brauchen also einen Plan. Technik. Und Menschen. Nur aus Ausdauer und Überzeugung wird ein Dom.“ Und, fügte sie an, Transformation sei ohnehin nie fertig. Und das sei auch gut so. Denn, wie die Kölner sagen würden: „Wenn der Dom fertig wird, geht die Welt unter.“
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