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Midterms in den USA: Amerikanischer Traum in weiter Ferne
Höherer Lebensstandard durch harte Arbeit: Der klassische amerikanische Traum scheint jungen US-Bürgern zunehmend unerreichbar. Was erwarten sie von den Zwischenwahlen?
Vor den Kongresswahlen im November schwanken junge Menschen in Texas zwischen Zuversicht und Enttäuschung. Und nicht alle glauben, dass die Politik ihre Probleme lösen kann.
Muhammad Bakshi ist optimistisch. "Ich glaube, dass der amerikanische Traum absolut realistisch ist", sagt der Student der University of Texas in Dallas. "Wenn man irgendwo auf der Welt seinen Traum verfolgen kann, dann hier."
Muhammad studiert Finanzwesen. Zusammen mit Raya Abdelkalik leitet er eine Studierendenorganisation, die Kontakte zu Unternehmen vermittelt und sich mit Sparen, Investieren und Karriereplanung beschäftigt. Beide sind überzeugt, dass ihnen ihre Ausbildung die Grundlage für ein gutes Leben schaffen wird.
Doch nicht alle jungen Menschen in den USA blicken so zuversichtlich in die Zukunft.
Weltspiegel
30.03.2026
In den USA hat das Thema Lebenshaltungskosten längst den aufziehenden Wahlkampf für die Zwischenwahlen erreicht.
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Logan Wetmore hat seinen Abschluss bereits in der Tasche. Er hat IT studiert, doch der Einstieg ins Berufsleben erweist sich als schwierig.
"Ich suche seit ungefähr sechs Monaten. Letztes Jahr habe ich meinen Abschluss gemacht. Und ich kriege kein einziges Vorstellungsgespräch", erzählt er einem CBS-Fernsehteam auf einer Jobmesse in der Nähe von Dallas.
Hinzu kommt eine neue Unsicherheit: Künstliche Intelligenz könnte gerade jene Tätigkeiten verändern, mit denen junge Akademiker bislang ins Berufsleben eingestiegen sind.