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KI - Während alle über OpenAI, Anthropic und Nvidia reden, verdient ein alter Bekannter im Hintergrund kräftig mit
In Finnland arbeitet Nokia gemeinsam mit Google an einem milliardenschweren Projekt. (Bild: Sundry Photography / Adobe Stock)
Wer an Nokia denkt, erinnert sich vermutlich an Snake oder an das legendäre 3310. Oder daran, dass der Hersteller in den 2010er-Jahren die Smartphone-Wende verschlafen hat.
Verschwunden ist das finnische Unternehmen jedoch keineswegs, ganz im Gegenteil. Nokia hat heute einen der besten Plätze im derzeit größten Tech-Boom – und das ganz ohne Smartphones.
Vereinfacht ausgedrückt baut Nokia die Datenautobahnen für die KI-Unternehmen.
Extrem leistungsfähige KI-Modelle wie Claude, ChatGPT oder Gemini werden nicht auf einzelnen Rechnern trainiert. Dafür arbeiten zigtausende Grafikchips zusammen, die über riesige Hallen und teilweise mehrere Standorte verteilt sind.
Das bedeutet wiederum, dass für den Austausch extrem schnelle Glasfaserverbindungen, Switches und weitere Technik zwingend notwendig sind, die große Mengen an Daten zuverlässig übertragen.
Nokias Systeme verbinden Server und Rechencluster. Sie stellen sicher, dass die schieren Mengen an Daten über die entsprechenden Leitungen möglichst verzögerungsfrei fließen.
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Ein konkretes Beispiel nennt Nokia-Chef Justin Hotard selbst. So unterstützt Nokia Google bei dessen Investition in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar in Finnland, wo der Suchmaschinen-Riese seine Rechenzentrumskapazitäten aufstockt.
Bildlich ausgedrückt: Während Nvidia die Goldgräber mit Schaufeln (KI-Chips) ausstattet, baut Nokia die Straßen zu den Minen.