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Save Mass Effect: Petition knackt dank Synchronsprecher 200.000 Unterzeichner
Nach der angekündigten Schließung von BioWare und dem damit verbundenen Aus für Mass Effect 5 formiert sich unter #SaveMassEffect Widerstand. Die Petition zählt bereits mehr als 200.000 verifizierte Unterstützer. Auch Jennifer Hale und Mark Meer, die Destiny-Community sowie Owlcat Games stellen sich hinter die Initiative.
Die angekündigte Schließung des Entwicklerstudios BioWare durch EA und die daraus folgende Einstellung der Arbeiten an Mass Effect 5 haben unter Fans eine Gegenbewegung ausgelöst. Mit #SaveMassEffect und einer begleitenden Petition wollen sie EA zeigen, dass die Reihe weiterhin eine große Bedeutung besitzt und Interesse an einer Fortsetzung besteht. Bereits am ersten Wochenende konnte die Petition mehr als 200.000 verifizierte Unterschriften auf sich verzeichnen. Maßgeblich zur schnellen Verbreitung trug laut IGN vor allem die große Aufmerksamkeit bei, die der Aufruf innerhalb weniger Tage in den sozialen Netzwerken erhielt.
Prominente Unterstützung erhält die Initiative unter anderem von Jennifer Hale, die in den ersten drei Mass-Effect-Spielen die weibliche Version von Commander Shepard gesprochen hatte. In einem Video entwarf sie ein mögliches Szenario für eine Zukunft der Reihe außerhalb der bisherigen Strukturen, bei der sich Fans zusammen tun könnten, „um ein Kickstarter-Projekt zu starten, und dann schließen sich ein paar Investoren an, und schließlich kommt auch noch eine richtig coole Spielefirma dazu“. Auf diese Weise könne nach ihrer Vorstellung ein Kollektiv entstehen, das Mass Effect „für die Community, für die Kreativen – für uns alle“ zurückbringt. Zur Schließung von BioWare hatte sich Hale bereits zuvor geäußert. Nachdem ein Trailer zum eingestellten Projekt Mass Effect: Universe ins Internet gelangt war, beschrieb sie ihre Gefühlslage trotz aller Traurigkeit als „seltsam hoffnungsvoll“. Wenige Tage später stellte sie sich mit dem Hashtag #SaveMassEffect auch ausdrücklich hinter die Initiative.
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I like this thought…❤️💙#MassEffect #Femshep #broshep #N7 pic.twitter.com/wnCS1I1w0u
Mark Meer, der dem männlichen Commander Shepard seine Stimme lieh, hat ebenfalls Stellung bezogen. In einem gemeinsamen Instagram-Livestream mit Hale gab er an, dass die Verkündung für ihn eine „sehr traurige Nachricht“ sei – sowohl für den BioWare-Standort in Alberta als auch für die Spielebranche insgesamt. Hales Überlegungen griff Meer später in einem eigenen Video auf und verband sie mit einem direkten Aufruf zur Unterstützung: „Rettet Mass Effect. Haltet die Stellung. Wir sollten alle die Petition unterschreiben“.
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I like it too. Hold the line.#MassEffect #SaveMassEffect #N7 #MassEffectIsAlive #CommanderShepard https://t.co/uQJ4x5mXPS pic.twitter.com/vx22yejYbR
Das Engagement von Hale und Meer besitzt noch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung, denn selbst eine Fortsetzung von Mass Effect würde keineswegs zwangsläufig bedeuten, dass die beiden Shepard-Darsteller erneut an der Reihe beteiligt wären.
Der Rückhalt beschränkt sich inzwischen nicht mehr auf das unmittelbare Umfeld von Mass Effect. Auch Teile der Destiny-Community haben sich #SaveMassEffect angeschlossen. Deren Spielerschaft hatte bereits selbst eine Petition ins Leben gerufen, nachdem Sony Anfang des Jahres entschieden hatte, keine weiteren Inhalte für Destiny 2 entwickeln zu lassen und die zuletzt über 410.000 Unterzeichner vorweisen konnte. Nach den Reaktionen aus der Community kündigte Bungie im vergangenen Monat an, die Zukunftspläne für die Reihe noch einmal zu überdenken, und stellte weitere Destiny-Inhalte in Aussicht.