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Google Fitbit Edge im Test – irgendwas zwischen Air und Watch
von Benjamin Mamerow
26. Okt. 2026 |
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Seit einigen Jahren bin ich als Pixel-Nutzer auch großer Befürworter der Pixel Watch, habe die Pixel Watch 5 im Grunde täglich am Handgelenk sitzen. In diesem Jahr haben meine Frau und ich dann irgendwann angefangen, das sportliche Wandern für uns zu entdecken - also so Formate wie Mammutmarsch und Mega Marsch mitzumachen und dafür eben auch privat viel zu trainieren. Was mich bei genau diesen Trainings und Events dann aber anstelle der Uhr viel eher begleitet, ist das Fitbit Air, weil es so unauffällig wenig wiegt und dennoch alle wichtigen Trainingsaspekte und -Werte für mich im Auge behält.
Trage ich das Air dann aber im Alltag, fällt mir hin und wieder auf, dass ich aus purer Gewohnheit dazu neige, das Handgelenk zum Ablesen der Uhrzeit anzuheben. Ohne Display funktioniert das beim Air aber nun mal leider nicht. Hier könnte das jüngst gestartete Fitbit Edge den Spagat schaffen. Es verspricht ja schließlich, ein leichtes, unauffälliges Smartband zu sein, ganz wie sein Vorgänger, das Fitbit Charge 6. Letzteres nutzt meine Frau seit nunmehr einem Jahr, darum konnte ich das neue Edge in meinem Test ganz gut damit vergleichen.
Beim Lieferumfang gibt es erst einmal keinerlei Überraschungen. Da sind, neben dem Edge selbst, zwei unterschiedlich große Armbänder aus Silikon dabei - je nach Umfang des eigenen Handgelenks. Zudem bekommt ihr noch ein USB-C-Ladekabel mit magnetischen Ladepins, an welche das Edge genau wie schon das Air (das hier auch angeschlossen und geladen werden kann) in frei wählbarer Ausrichtung angebracht werden darf.
Die Verarbeitung des Edge kann man gelinde gesagt als „erwartungsgemäß“ betiteln. Käufer sollten hier nun erneut keine Highend-Materialien erwarten, als Sportband konzipiert wären das auch Perlen vor die Säue. An der rechten Geräteseite sitzt eine einzelne Taste, mit der sich vor allem der Startbildschirm des Edge mit einem Tastendruck aus jedem Menü heraus erreichen lässt. Zum anderen dient diese Taste dann auch in Kombination mit der Metallfläche auf der linken Seite als einer der beiden nötigen Kontaktpunkte für eure Finger, wenn man mal die EKG-Messung nutzen möchte.
Sensoren überwachen euren Puls bei Tag und Nacht, sollte jener mal bei zehn Minuten Rast in abweichenden Bereichen liegen, folgt eine entsprechende Warnung. Eine EKG-Messung kann Anzeichen von Vorhofflimmern erkennen, ersetzt aber natürlich auch hier kein medizinisches Gerät. Nutzer können die Berichte dann aber eben für das nächste Gespräch in der Arztpraxis exportieren.
Bevor ich auf das Display und seine Darstellung eingehe, möchte ich vor allem nochmal kurz darauf eingehen, dass auch das Fitbit Edge inzwischen mit dem Google Health Coach arbeitet, sprich Gemini als Unterbau agierend auf eure Werte achtet, euch Trainingspläne erstellt, Trends erkennt und mehr. Das klappte für mich schon mit dem Air so großartig, dass ich es mittlerweile nicht mehr missen möchte, und funktioniert hier beim Edge genauso gut. Als Abonnent von Google One habe ich dann auch Zugriff auf die Premium-Dienste, welche zum Beispiel mehr Analysedaten aus euren Schlafphasen herausholen können. Geht aber auch ohne, die inzwischen nicht mehr ganz so neue Fitbit-App-Erfahrung ist eindeutig besonders benutzerfreundlich gehalten.
Das flache Display ist auch bei viel Sonne (sofern man davon im September/Oktober noch sprechen kann) gut zu erkennen. Das eine oder andere aktuell verfügbare Watchface stört dann aber ein wenig, da Bereiche mit grauen Ziffern, etc. dann nur sehr schwer abzulesen sind. Da kommt aber in Zukunft hoffentlich noch ein wenig an Auswahl dazu.
Alles in allem fällt es mir aber gar nicht so leicht, abseits der Form und der Grafiken, wirkliche Unterschiede zum Charge 6 zu finden - was die Bedienbarkeit angeht. Die Bedienung selbst klappt aufgrund schnellerer Animationen und einer verbesserten Touchoberfläche noch besser.