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Kurz vor dem Absturz: NASA-Weltraumteleskop Swift hat Forschungsarbeit beendet
Nach dem Scheitern der Rettung des Neil Gehrels Swift Observatory durfte es noch einmal forschen. Das ist jetzt nicht mehr möglich, das Ende steht nun bevor.
(Bild: NASA’s Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab)
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Das Weltraumteleskop Swift der NASA hat seine Forschungsarbeit in einer Höhe von weniger als 275 Kilometern über der Erdoberfläche eingestellt und dürfte in den nächsten Wochen abstürzen. Das hat die US-Weltraumagentur jetzt mitgeteilt und erklärt, dass der zunehmende Widerstand der Erdatmosphäre dazu geführt habe, dass es astronomische Objekte nicht mehr kontinuierlich genug ins Visier nehmen könne. Die letzten Forschungsdaten hat es demnach am 20. Oktober gesammelt. Das Gerät, das mit vollem Namen Neil Gehrels Swift Observatory heißt, war zuletzt noch einmal ins Rampenlicht gerückt, als ein robotisches Raumfahrzeug gestartet wurde, das sein nahes Ende verhindern sollte. Die beispiellose Rettungsmission ist dann aber gescheitert und nun kann nichts mehr den Absturz verhindern.
Swift umkreist die Erde seit 2004 und wurde erst 2018 nach seinem verstorbenen Forschungsleiter benannt. Es untersuchte primär Gammastrahlenblitze. Von großem Wert war es dabei vor allem als Frühwarnsystem, das Observatorien auf der Erde rasch Bescheid geben konnte, damit diese die stärksten Explosionen im Universum ins Visier nehmen konnten. Weil es durch den atmosphärischen Widerstand immer weiter abgebremst wurde und der Absturz drohte, hat das US-Raumfahrtunternehmen Katalyst in Rekordzeit ein Raumfahrzeug fertiggestellt und gestartet, das das Weltraumteleskop in eine größere Höhe schieben sollte. Das konnte aber nicht einmal versucht werden und im August wurde das Scheitern der Rettungsmission publik gemacht.
Vor dem unausweichlichen Verglühen des Weltraumteleskops ruft die NASA jetzt noch einmal die wissenschaftlichen Erfolge des Geräts in Erinnerung. Ausgelegt war Swift nur für eine zweijährige Primärmission, gearbeitet hat es mehr als zehnmal so lange. Es habe mehr als 2000 Gammastrahlenblitze und über 1400 Supernovae untersucht. Von anderen Geräten hat sich Swift dabei primär durch die Geschwindigkeit unterschieden, mit der es astronomische Objekte ins Visier nehmen konnte. Typischerweise habe es etwa eine Minute gedauert, bis das Weltraumteleskop eine dieser kosmischen Explosionen untersuchen konnte. Von den Instrumenten an Bord gesammelte Daten haben demnach zu rund 7000 wissenschaftlichen Publikationen beigetragen. Der vollständige Datensatz umfasst etwa 12 TByte.
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