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MacBook Pro: Der M6 zieht in das neue Basismodell für 2.299 Euro ein
Auf das iPad mini mit OLED-Display lässt Apple heute das neue MacBook-Pro-Basismodell mit M6 folgen, bevor für morgen die neuen MacBook Pro mit OLED und Touch erwartet werden. Der in 2 nm gefertigte Chip steigert die Leistung des Notebooks, vor allem KI-Apps sollen davon profitieren. Der Einstieg kostet jetzt 100 Euro mehr.
Apple sieht das MacBook-Pro-Basismodell vor allem als Upgradepfad für Besitzer früherer Intel-MacBooks oder Apple-Silicon-Modelle der ersten Generation, wie mehrere Leistungsvergleiche verdeutlichen. Der Hersteller wirbt zum Beispiel mit 14 Stunden längerer Akkulaufzeit als mit Intel, vier Stunden mehr als beim M1, 13-facher LLM-Token-Performance als beim M1 oder 11,7-facher Raytracing-Render-Geschwindigkeit in Blender als mit dem M1. In Affinity falle die Bildverarbeitung 3,3 Mal so schnell gegenüber dem M1 aus und in Xcode lasse sich ein Projekt jetzt 150 Prozent schneller erstellen.
Der in 2 nm gefertigte M6 kommt im MacBook Pro immer mit dem Vollausbau aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Efficiency-Cores, zudem sind stets 16 GB Unified Memory in der Basiskonfiguration für 2.299 Euro gesetzt. 24 GB kosten 220 Euro mehr, 32 GB liegen bei 440 Euro. Das MacBook Pro kommt mit 1-TB-SSD, optional sind 2 TB für 550 Euro und 4 TB für 1.650 Euro.
Gegenüber dem direkten Vorgänger, dem M5, attestiert Apple der integrierten 12-Kern-GPU eine 30 Prozent höhere Grafik- und 25 Prozent höhere KI-Leistung. Die jetzt mit 32 Kernen bestückte Dual Neural Engine erreiche hingegen eine bis zu 90 Prozent höhere KI-Leistung als der M5 mit einer NPU. Bei LLM-Prompts, in Blender und in Xcode sei der M6 zudem 30 Prozent schneller als der M5, in Affinity liege der Vorsprung bei 20 Prozent.
Die Technik bringt Apple in dem vom Vorgänger bewährten Chassis unter, das 31,26 × 22,12 × 1,55 cm bei 1,55 kg misst und dreimal Thunderbolt 4, einmal HDMI, einen Kopfhöreranschluss, einen SDXC-Kartensteckplatz und MagSafe 3 zur Verfügung stellt. Der M6 kann bis zu zwei externe Displays über jede beliebige Kombination aus Thunderbolt und HDMI-Anschlüssen ansteuern: Das bedeutet zwei Displays mit einer nativen Auflösung von bis zu 6K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz oder ein Display mit einer nativen Auflösung von bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz.
Apple bietet das MacBook-Pro-Basismodell ausschließlich in 14, genauer gesagt 14,2 Zoll an. Für das Gehäuse stehen erneut die Farben Space Schwarz und Silber zur Auswahl. Der Bildschirm misst 14,2 Zoll bei einer Auflösung von 3.024 × 1.964 Pixeln (254 ppi) und wird von einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung ausgeleuchtet, die bis zu 1.000 cd/m² bei SDR- und bis zu 1.600 cd/m² bei HDR-Inhalten ermöglicht. Das LCD deckt den P3-Farbraum ab, bietet True Tone und ermöglicht mit ProMotion adaptive Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz. Optional wird das Nanotexturglas angeboten, das 165 Euro zusätzlich kostet.
Für die 72,4-Wh-Batterie gibt Apple Laufzeiten von bis zu 24 Stunden für das Videostreaming und bis zu 16 Stunden für das drahtlose Surfen an. Alle MacBook Pro werden ohne Netzteil ausgeliefert, sie kommen lediglich mit einem USB‑C-auf-MagSafe-3-Kabel (2 m) und bei Auswahl des optionalen Nanotexturglases auch mit Poliertuch. Apple empfiehlt ein Netzteil mit einer Mindestleistung von 60 Watt. Schnelles Laden setzt ein 96-Watt-Netzteil oder eine stärkere USB-PD-Stromquelle voraus.
Zur Ausstattung des Notebooks gehören auch wieder bekannte Features wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, Thread, eine 12-MP-Center-Stage-Kamera mit Unterstützung für die Schreibtischansicht, sechs Lautsprecher und ein Ring aus insgesamt drei Mikrofonen.
Interessenten können das MacBook Pro mit M6 ab dem 28. Oktober online oder vor Ort im Apple Store vorbestellen, ab dem 6. November wird es ausgeliefert. Der Preis fällt mit 2.299 Euro genau 100 Euro höher als nach der letzten Preiserhöhung aus, wobei Apple für den Bildungsbereich ab 2.179 Euro aufruft.