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Jetzt mit M6: Apple bringt MacBook Pro und iMac 2026 auf aktuellen Stand
Spec-Bump für MacBook Pro und iMac: Der flottere M6-Chip kommt in die Basisreihen. Preislich geht es beim Laptop abermals nach oben.
Ein iPad mini 8 am Montag, frische Macs am Dienstag: Apple rüstet das Einstiegsmodell der MacBook-Pro-Reihe und den verbliebenen 24“ iMac mit dem M6-Chip auf – er ersetzt den M5 respektive M4 bei den Vorgängern. Am Design der Geräte ändert sich nichts.
Der M6 ist Apples erster 2-Nanometer-Chip, der bereits im Mac mini 2026 sein Debüt gab. Die CPU hat nun zwei Kerne mehr und damit insgesamt bis zu zwölf. Zwei davon führt Apple als „Superkerne“, die auf Maximalleistung bei Singlethread-Aufgaben ausgelegt sind. Hinzu treten vier der neueren Performance-Kerne (primär für Multithreading) sowie sechs Effizienzkerne, die die meisten anderen Aufgaben abwickeln.
Wie schon der M5 soll auch der M6 lokale KI-Aufgaben mit den in jeden der bis zu 12 GPU-Kerne integrierten Neural Accelerators beschleunigen. Zudem ist eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen an Bord. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 GByte/s (ab 24 GByte RAM). Beim Arbeitsspeicher ist jedoch unverändert bei maximal 32 GByte Schluss, entsprechend lassen sich nur kleinere lokale LLMs betreiben. Nachträgliches Aufrüsten ist bei Macs nicht vorgesehen.
Im MacBook Pro und iMac zieht obendrein Apples hauseigener N1-Chip ein, der Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 unterstützt. Beim iMac verspricht Apple deutlich schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten für die SSD.
Einen M6 Pro, M6 Max oder gar M6 Ultra hat Apple bislang nicht präsentiert. Behält die Gerüchteküche recht, überspringt der Konzern diese Chipreihen und liefert entsprechende leistungsfähigere Varianten erst wieder mit der für das kommende Jahr erwarteten M7-Generation aus.
Das 14“ MacBook Pro mit M6 kostet jetzt beim Hersteller mindestens 2300 Euro (16 GByte RAM, 1 TByte SSD), 100 Euro mehr als nach der jüngsten Preiserhöhung.
Den iMac gibt es weiterhin mit zwei oder vier Thunderbolt-4-Ports. Das Einstiegsmodell mit zwei Ports, abgespecktem 10-Core-M6 verkauft Apple ab 1800 Euro (16 GByte RAM, 256 GByte SSD). Die Vier-Port-Variante ist ab 2000 Euro erhältlich, zu diesem Preis jetzt zwar mit 2,5-Gigabit-Ethernet (im Netzteil), aber ebenfalls nur mit 16 GByte RAM und 256 GByte SSD. Beide Mac-Reihen kommen am 6. November in den Handel. Für Mittwoch wird eine neue MacBook-Pro-Variante mit Touchscreen erwartet.
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