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Stubb und Störe sprechen mit Putin
Finnlands Präsident Stubb und Norwegens Ministerpräsident Störe haben mit Kremlchef Putin telefoniert. Die Initiative war nicht mit europäischen Partnern abgestimmt. Anschließend sprachen sie mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine kommt es selten vor, dass westliche Staats- und Regierungschefs mit Wladimir Putin sprechen. Der Nutzen solcher Gespräche wird als gering eingestuft, da der Kremlchef weiter sein Nachbarland attackiert. Jetzt hat es aber eine Kontaktaufnahme gegeben. Der finnische Präsident Alexander Stubb und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Störe führten auf eigene Initiative ein Telefonat mit Putin. Das teilten beide Länder mit. Das russische Präsidialamt bestätigte das.
"Ziel des Telefonats war es, Präsident Putin direkt Botschaften bezüglich künftiger Verhandlungen zu übermitteln, die zur Beendigung des Krieges beitragen sollen", teilten die beiden europäischen Politiker mit.
"Die Diskussion war offen und inhaltlich fundiert", sagte Stubb. "Der Ausgang dieses Krieges wird direkte Auswirkungen auf unsere Sicherheit und die Sicherheit Europas insgesamt haben. Um den Krieg zu beenden, sind direkte Gespräche erforderlich", betonte er.
Störe sagte: "Das Leid und die Zerstörung werden sich auf ganze Generationen auswirken. In dem Telefonat haben wir betont, wie wichtig eine Deeskalation ist." Das Gespräch habe 90 Minuten gedauert.
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So wurden nach Angaben der beiden Politiker die Ergebnisse des Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Vermittler Steve Witkoff in der vergangenen Woche erörtert. Witkoff führte danach Gespräche mit Putin, bei denen eine Wiederaufnahme von Dreier-Gesprächen mit Russen, Ukrainern und Amerikanern vereinbart wurde. Auf dieses bevorstehende Treffen in Abu Dhabi habe sich das Telefonat mit Putin auch bezogen, teilten Stubb und Störe jetzt mit.
Beide Politiker machten auch deutlich: Vor dem Gespräch mit Putin habe es Beratungen mit der Ukraine gegeben. Sie stünden klar an der Seite Kiews. Stubb und Störe betonten zudem, dass sie sich im eigenen Namen und nicht im Namen Europas äußerten.
Vergangene Woche haben sich Stubb und Störe mit Selenskyj getroffen.