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Vivo X500 Pro & Pro Max: Smartphones mit Triple-Zeiss-Kamera starten in Deutschland
Vivo bringt die X500-Pro-(Max)-Serie von China nach Deutschland. Beide Smartphones kombinieren einen MediaTek Dimensity 9600 Pro mit Zeiss-Kameras und 4K-Video mit 240 FPS. Das X500 Pro Max hebt sich mit einer 200-Megapixel-Telekamera, größerem Display und optionalem Telekonverter vom Pro ab. Der Verkaufsstart erfolgt heute.
Mit dem X500 Pro und dem X500 Pro Max bringt Vivo zwei neue High-End-Smartphones nach Deutschland. Der Hersteller positioniert die Serie vor allem über ihre Kamera- und Videofunktionen am Markt. Beide Smartphones nutzen eine 50-Megapixel-Hauptkamera (24 mm) auf Basis des 1/1,28 Zoll großen Lytia-910-Sensors von Sony, eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (15 mm) mit Samsung JN5 (1/2,75 Zoll) und eine 50-Megapixel-Frontkamera mit Autofokus (20 mm) auf Basis des Samsung JN1 (1/2,76 Zoll).
Beim Telemodul unterscheiden sich die Modelle: Im X500 Pro arbeitet eine 64-Megapixel-Zeiss-APO-Kamera, das Pro Max erhält eine 200-Megapixel-Variante. Die Telekameras beider Geräte haben laut Vivo eine äquivalente Brennweite von 85 mm. Das Pro Max kombiniert seinen 1/1,4-Zoll-Sensor von Samsung (HP0) mit optischer Bildstabilisierung und einer Autofokusverfolgung, die im Fotomodus bis zu 60 Bilder pro Sekunde unterstützt. Die Stabilisierung ist nach CIPA 7.0 zertifiziert. Das X500 Pro setzt auf einen kleineren (1/2,0 Zoll) 64-Megapixel-Sensor von Sony (Lytia 610) und die gleiche Stabilisierung. Beide Modelle unterstützen Autofokus und verfügen über eine sogenannte Zeiss-T*-Vergütung; beim Pro Max nennt Vivo zusätzlich eine 3-fache „Gimbal-Grade-Stabilisierung“ der Hauptkamera.
Für größere Distanzen bietet Vivo separate Telekonverter an. Der Telephoto Extender Gen 2 soll mit beiden Geräten eine Brennweite von 200 mm ermöglichen. Ausschließlich mit dem Pro Max kompatibel ist der Telephoto Extender Gen 2 Ultra, der auf 400 mm kommt. Wir konnten im Frühjahr das X300 Ultra mit 400-mm-Telekonverter testen.
Die überarbeitete Software soll entfernte und bewegte Motive besser erfassen. Die „X-Track Engine“ übernimmt die Motivverfolgung in den Foto- und Videomodi. Die Lock-On-Funktion kann laut Vivo menschliche Motive weiterverfolgen, wenn sie kurz aus dem Bild geraten oder verdeckt werden. Für schnelle Bewegungen gibt es einen Long-Range-Motion-Snapshot-Modus: bis zu 30-fache Reichweite beim Pro Max, 20-fache beim Pro.
Beide Smartphones filmen in bis zu 4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde. Das ermöglicht Zeitlupenaufnahmen mit hoher Bewegungsauflösung, beansprucht allerdings entsprechend den Speicherplatz und verlangt bei der Weiterverarbeitung eine passende Schnittumgebung. Für die Nachbearbeitung bietet der Cinematic-Pro-Log-Modus eine Log-Kurve, die mehr Spielraum bei Lichtern und Schatten schaffen soll. Vivo nennt für den Videomodus einen Dynamikumfang von bis zu 17 EV; dieser Wert gilt laut Datenblatt-Fußnote nur bei den Farbstilen „Golden“ und „Vivid“.
Hinzu kommen Modi für 4K-Porträtvideo, 4K Cinematic Color Video sowie ein Film-Style-Modus mit dem deutlich breiteren Seitenverhältnis 2,4:1 anstelle von 16:9 sowie Effekten wie Filmkorn und Bewegungsunschärfe. Der Stage Mode 3.0 richtet sich an Konzertaufnahmen und bündelt unter anderem Auto-Framing und Dual-View-Video.
Im Inneren beider Smartphones steckt der neue, in 2 nm bei TSMC gefertigte MediaTek Dimensity 9600 Pro mit aktuellen C2-CPU-Kernen und Mali-G2-NX-GPU von Arm.
Zur Ausstattung gehören 12 GB Arbeitsspeicher und je nach Modell und Konfiguration 256 GB oder 512 GB Speicher. Das Pro Max ist laut Datenblatt auch mit 1 TB erhältlich.
Beim Display macht sich die unterschiedliche Größe bemerkbar: Das X500 Pro hat ein 6,36-Zoll-Panel mit 1.216 × 2.660 Pixeln; das 6,85 Zoll große Pro Max kommt auf 1.440 × 3.168 Pixel. Beide Displays unterstützen LTPO und eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 144 Hz. Für das Pro Max nennt Vivo eine lokale Spitzenhelligkeit von 4.400 cd/m², für das Pro maximal 4.500 cd/m².