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iMac mit M6: Apple wechselt auf 2-nm-Chip, schnellere SSD und Wi-Fi 7
Apple aktualisiert den iMac mit 24 Zoll auf den M6. Gegenüber dem M4-Modell wächst die Zahl der CPU- und GPU-Kerne jeweils um zwei; hinzu kommen neue Funkstandards, schnellerer SSD-Speicher und mehr Anschlüsse. Display, Grunddesign und sieben Farboptionen bleiben erhalten. Der All-in-One-Computer kostet ab 1.799 Euro.
Mit dem in 2 nm gefertigten M6 ersetzt Apple den M4-Prozessor aus dem vorherigen iMac. Die äußere Ausstattung ändert sich der Ankündigung zufolge kaum: Der Rechner behält sein 4,5K-Display mit 24 Zoll und erscheint weiterhin in sieben Farben. Die wesentlichen Neuerungen betreffen Prozessor, drahtlose Verbindungen und Speicher.
Der M6 ist mit bis zu zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen erhältlich – jeweils zwei mehr als beim Vorgänger. Apple beziffert den Leistungsvorsprung gegenüber dem M4 bei bestimmten Aufgaben auf bis zu 50 Prozent für die CPU und bis zu 100 Prozent für die Grafik. Apple bietet den neuen iMac erneut als Modell mit zweimal Thunderbolt und dann zehn CPU- und GPU-Kernen sowie als Modell mit viermal Thunderbolt mit dem M6-Vollausbau an, der auch im neuen MacBook-Pro-Basismodell verbaut wird. Die Dual Neural Engine mit 32 Kernen ist hingegen immer an Bord des Chips.
Die GPU-Kerne enthalten nun Neural Accelerators, die KI-Berechnungen unterstützen sollen. Apple nennt für die neue Neural Engine eine bis zu doppelt so hohe KI-Rechenleistung wie bei der vorherigen Generation. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 GB/s. Der iMac kommt mit 16 GB RAM und 256-GB-SSD. 24 GB RAM kosten 220 Euro, 32 GB sind für den größeren M6 für dann 440 Euro Aufpreis erhältlich. Die 512-GB-SSD liegt bei ebenfalls 220 Euro, 1 TB kosten 550 Euro und 2 TB 1.100 Euro.
Auch bei der Verbindungstechnik gibt es Neuerungen: Der M6-iMac unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0. Optional ist für 30 Euro Aufpreis 2,5-Gigabit-Ethernet verfügbar, standardmäßig muss man mit WLAN auskommen. Die SSD soll laut Apple bei Lese- und Schreibvorgängen bis zu doppelt so schnell sein wie im Vorgängermodell. Das kann etwa beim Öffnen großer Foto- und Videodateien einen Unterschied machen; konkrete Angaben zu den Übertragungsraten macht das Unternehmen hingegen nicht.
Neu beziehungsweise erweitert ist die Unterstützung von bis zu zwei externen 6K-Bildschirmen. Das interne Display, die 12-Megapixel-Kamera und die Lautsprecher hebt Apple als weiterhin vorhandene Ausstattung des Vorgängers hervor. Als Software liefert das Unternehmen macOS 27 mit, das auch neue Funktionen für Apple Intelligence enthält. Diese Funktionen sind aber Teil des jüngsten Betriebssystem-Updates und nicht ausschließlich auf den M6-iMac beschränkt.
Der neue iMac lässt sich ab dem 28. Oktober online und im Apple Store vorbestellen und soll ab dem 6. November ausgeliefert werden. Die Einstiegskonfiguration mit zehn CPU- und zehn GPU-Kernen kostet in Deutschland 1.799 Euro; die Ausführung mit zwölf Kernen in beiden Bereichen beginnt bei 1.999 Euro. Beim M4-Modell lag der deutsche Einstiegspreis zuletzt ebenfalls bei 1.799 Euro. Zum Lieferumfang des iMac gehören die Magic Mouse und das Magic Keyboard. Das Magic Trackpad kostet 54 Euro, das Magic Keyboard mit Touch ID und Ziffernblock 80 Euro (Basismodell) oder 30 Euro (großer M6 mit viermal Thunderbolt).