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Amazon: Echo Show 16 und Alexa Photo Frame vorgestellt
von Carsten Knobloch
28. Okt. 2026 |
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Neben den neuen Lautsprechern hat Amazon auch bei seinen Bildschirmen nachgelegt und zwei Geräte gezeigt, die bisher noch nicht im Portfolio zu finden waren: das großformatige (Wand-)Display Echo Show 16 und den Alexa Photo Frame, einen digitalen Bilderrahmen mit Echtholzrahmen. Vorher der Plot Twist: Die Geräte aus diesem Beitrag sind einmal nur in den USA zu haben. Beim Echo Show 16 ist das also wie beim HomeView von Apple.
Der Echo Show 16 löst den bisherigen Show 15 an der Spitze ab. Der Touchscreen fällt mit 16 Zoll (ca. 41 cm) in der Diagonale etwas größer aus und bietet rund 10 Prozent mehr Anzeigefläche bei - laut AMazon - deutlich kräftigeren Farben. Amazon bietet neben der Standardausführung auch eine Variante mit Nanomatte-Beschichtung an, die Reflexionen bei direktem Lichteinfall minimieren soll. Das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium ist knapp 40 Prozent schlanker geworden und beherbergt ein Audiosystem mit insgesamt 10 Treibern. Das Display kann an die Wand montiert oder auf einen separat erhältlichen Aluminium-Standfuß gesetzt werden.
Auf der Vorderseite sitzt eine 13-Megapixel-Weitwinkelkamera. Die Funktion Visual ID erkennt registrierte Bewohner nun aus bis zu 5 Metern Entfernung, zudem ist ein Nachtmodus für die Raumüberwachung an Bord. Softwareseitig lässt sich zwischen drei festen Oberflächen wechseln: Familien-Organizer, digitaler Bilderrahmen und Smart-Home-Zentrale. Dank integriertem Fire TV samt beiliegender Fernbedienung dient das Display bei Bedarf auch als Fernseher.
Dazu passend hat Amazon eine Vorschau auf die Alexa Home Map gezeigt. Dabei scannt ihr eure Räume mit der Smartphone-Kamera ab, woraus ein interaktiver 3D-Grundriss generiert wird. Lampen, Kameras von Ring und Blink oder Thermostate tauchen direkt an ihrem tatsächlichen Platz auf und lassen sich dort antippen.
Mit dem Alexa Photo Frame zielt Amazon direkt auf Konkurrenten wie Switchbot und Co. ab. Das Gerät setzt auf einen 10 Zoll (ca. 25,4 cm) großen, semi-matten Touchscreen mit automatischer Helligkeitsanpassung. Bei den Materialien stehen neben einem schwarzen Rahmen auch Varianten aus echtem Birkenholz sowie echtem Walnussholz zur Auswahl.
Als Bildquelle dient primär Amazon Photos. Die Software filtert automatisch Screenshots oder unscharfe Schnappschüsse heraus und sortiert Motive nach Personen, Zeit und Anlässen. Bilder lassen sich direkt vergleichen, etwa dieselbe Person als Kind und im Erwachsenenalter nebeneinander. Über die eingebauten Mikrofone könnt ihr bestimmte Alben per Sprachbefehl aufrufen oder kurze Sprachmemos an Fotos anhängen. Wer den Rahmen verschenkt, kann ihn vorab konfigurieren, damit der Empfänger direkt nach dem Auspacken mit persönlichen Bildern und einer Sprachnachricht begrüßt wird.
Beide Geräte starten zunächst auf dem US-Markt. Der Echo Show 16 kann dort ab sofort vorbestellt werden und wird im Dezember ausgeliefert. Die Basisversion kostet 500 US-Dollar, für das entspiegelte Nanomatte-Modell werden 570 US-Dollar fällig.
Der Alexa Photo Frame ist in den USA ab sofort erhältlich. Das schwarze Modell liegt bei 200 US-Dollar, während die Holzversionen in Birke und Walnuss für jeweils 230 US-Dollar über die virtuelle Ladentheke gehen. Details zum etwaigen Marktstart und zu den Euro-Preisen für Deutschland stehen aktuell noch aus. Normalerweise versucht Amazon ja, alles in alle Märkte zu bekommen - früher oder später.
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