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Wie Meta-Chef Mark Zuckerberg eine Reichensteuer umgehen will
Kalifornien stimmt bei den Midterms auch über die Einführung einer Reichensteuer ab. In dem US-Bundesstaat leben viele Tech-Milliardäre. Einer von ihnen macht schon mal mobil.
Der US-Bundesstaat Kalifornien ist der Sitz der meisten großen US-Technologiekonzerne. Laut der Kampagnengruppe "Americans for Tax Fairness" leben dort etwa 225 Milliardäre. Einer von ihnen ist Meta-Chef Mark Zuckerberg.
Dessen Vermögen wird auf mehr als 200 Milliarden Dollar geschätzt. Zuckerberg hat neben diversen anderen Anwesen in Florida, Hawaii oder Irland mindestens zwei Häuser in Kalifornien, eins am Firmensitz Palo Alto und eins am malerischen Lake Tahoe.
Weltspiegel
30.08.2026
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Bei den Midterm-Wahlen am 3. November könnten die Wahlberechtigten in Kalifornien nun für eine Reichensteuer stimmen, die für Zuckerberg teuer werden könnte. Hinter "Proposition 40" auf dem Wahlzettel verbirgt sich eine einmalige Steuer in Höhe von fünf Prozent für Einwohnerinnen und Einwohner mit einem Nettovermögen von mehr als einer Milliarde Dollar.
Die Erlöse sollen gezielt ins Schul- und Gesundheitswesen fließen. Der Facebook-Mitgründer müsste rund zehn bis zwölf Milliarden Dollar Steuern zusätzlich an den Bundesstaat zahlen. Da kann man schon mal über einen Umzug nachdenken.
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Mark Zuckerberg soll jedenfalls mit dem Wegzug aus Kalifornien gedroht haben. Der Meta-Geschäftsführung habe er damit einen Deal abgerungen, der ihm das Bleiben erleichtert, sagte der Finanzjournalist David Lazarus im Regionalsender KTLA5.
Laut der New York Times soll er dem Verwaltungsrat ein Ultimatum gestellt haben: Entweder das Unternehmen übernehme die potenzielle Vermögenssteuer oder er verkaufe sein Haus in Palo Alto und ziehe weg.