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heise+ | Frischer Anstrich für mehr Geld: Der HomePod mini 2 im Test
Endlich gibt's eine zweite Generation des HomePod mini. Im Test schauen – nein, hören – wir, ob Apple mehr als nur die Farbe verändert hat.
Sechs Jahre sind es schon her, dass Apple den ersten HomePod mini veröffentlichte. Als smarte Zentrale mit Siri war und ist er weit mehr als ein kleiner runder Lautsprecher. Nicht zuletzt aufgrund seines attraktiven Preises von knapp 100 Euro – in Angeboten sogar rund um 80 Euro – kullerte er schnell in viele Apple-Haushalte. Sowohl die unverbindliche Preisempfehlung als auch der Straßenpreis zogen seit Jahresanfang ordentlich an. 169 Euro kostet nun die zweite Generation, ab 30. Oktober steht sie in den Regalen der Technikhändler.
Für den Preis möchte der Kunde natürlich mehr als nur einen neuen Farbanstrich. Den gibt es jedenfalls, mit Dunkelgrün und Pink; Weiß, Schwarzgrau („Mitternacht“) und Blau stehen weiterhin zur Wahl. Am Netzstoff, den Maßen, der Touchfläche oben und dem fest verbundenen USB-C-Kabel hat sich nichts geändert. Und auch der innere Aufbau wirkt sehr vertraut.
Das bedeutet: Ein Treiber strahlt nach unten auf einen akustischen Wellenleiter, einen Kegelreflektor, der die Musik nach außen leitet. Somit sorgt der HomePod mini für einen 360-Grad-Sound und klingt nach allen Seiten gleich gut. Zwei passive Tieftöner verbessern das Fundament. Audioanschluss bietet der HomePod mini keinen. Musik lässt sich nur per Streamingdienst (Apple Music, Deezer, YouTube Music) abspielen – oder man schickt sie per AirPlay von einem iPhone, iPad oder Mac (selbst von der Apple Watch ginge). Bei mehreren verbundenen AirPlay- und Bluetooth-Lautsprechern verschluckte sich die Audiosteuerung von iOS 27.2 vereinzelt im Test, spielte nicht das, was wir wollten dort, wo wir wollten.
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