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HomePad: Kostenlose App verwandelt das iPad in ein HomeKit-Dashboard
von Carsten Knobloch
1. Nov. 2026 |
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Wer noch ein iPad in der Schublade herumliegen hat oder ein Tablet fest an der Wand montieren möchte, sucht oft nach einer aufgeräumten Schaltzentrale für das eigene Smart Home. Mit HomePad gibt es dafür eine neue, kostenlose iPad-App von Entwickler Stephen Robles, die genau diese Lücke füllen will. Die Anwendung zapft direkt eure bestehende Konfiguration aus Apples Home-App an. Ein separates Nutzerkonto oder ein erneutes Anlernen von Geräten ist nicht nötig, die Freigabe des HomeKit-Zugriffs genügt.
Die Oberfläche lässt sich komplett nach den eigenen Vorlieben anpassen. Per langem Druck wechselt ihr in den Bearbeitungsmodus und platziert Lampen, Steckdosen, Kameras oder Szenen als Kacheln frei auf einem Raster. Zur Auswahl stehen drei Kachelgrößen: kleine Quadrate, mittlere Rechtecke und große Quadrate. So lässt sich ein Thermostat prominent darstellen, während ein einfacher Lichtschalter nur wenig Platz einnimmt.
Insgesamt könnt ihr bis zu 20 verschiedene Ansichten anlegen und per Wischgeste zwischen Räumen, Etagen oder bestimmten Nutzungsszenarien wechseln. Praktisch gelöst: Hoch- und Querformat besitzen jeweils eigene Layouts, sodass beim Drehen des Tablets nichts durcheinandergewürfelt wird.
Bei der Bedienung orientiert sich die App an Apples Vorbild. Schalter, Leuchten und Ventilatoren reagieren auf einfaches Antippen, wobei aktive Kacheln farblich ausgefüllt werden. Laufende Ventilatoren drehen sich sogar animiert auf der Kachel. Auf den mittleren und großen Kacheln könnt ihr Schieberegler nutzen, um Helligkeit, Lüfterstufen oder die Position von Jalousien stufenlos zu verändern.
Thermostate zeigen die Zieltemperatur mit Plus- und Minus-Tasten an und färben sich je nach Heiz- oder Kühlbetrieb orange oder blau ein. Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung oder Kontakte liefern Live-Messwerte. Ein echter Pluspunkt für das Flur-Tablet: Kameras zeigen ihr Live-Bild direkt auf der Kachel an. Ein Fingertipp öffnet den Vollbildmodus, ein Wischen nach unten schließt ihn wieder. Weniger spannend: Farben von Leuchten lassen sich nicht mal eben ändern.
Für die Optik bringt HomePad analoge und digitale Uhr-Widgets mit, bietet acht vorgefertigte Bildschirmhintergründe und erlaubt auch eigene Fotos. Über einen Regler lässt sich einstellen, wie stark der Hintergrund durch die Milchglas-Kacheln schimmert. Damit das iPad an der Wand nicht ständig schwarz wird, gibt es eine Option, die das Display dauerhaft aktiv hält.
In Sachen Datenschutz bleibt alles lokal: HomePad kommt komplett ohne eigene Server, Benutzerkonten oder Tracking aus und kommuniziert wie Apples eigene Home-App direkt mit den HomeKit-Geräten. Schade: Für alte iPads ist das nichts, iPadOS 26 wird vorausgesetzt. Home-Assistant-Nutzer leben da schon etwas flexibler.
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