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Dezentrales Überraschungs-Backup: notebooksbilliger informiert Kunden über Cyber-Angriff
von Carsten Knobloch
3. Nov. 2026 |
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Bereits Mitte Oktober gab es seitens notebooksbilliger.de erste Mails an Kunden, dass man Opfer eines Angriffs geworden ist. Mittlerweile hat das Unternehmen wohl einen ganzen Schwung Kunden (inklusive meiner Person) informiert. Das ist spannend, denn bei einem Gegentest mit der Passwort-vergessen-Funktion stellte sich heraus, dass ich gar kein Konto habe, vermutlich habe ich vor Urzeiten mal als Gast bestellt und wurde so in der Datenbank hinterlegt.
Bemerkt wurde der unbefugte Zugriff jedenfalls bereits am 12. Oktober 2026. Trotz laufender Untersuchungen mit externen Forensikern kann das Unternehmen nicht mit Sicherheit ausschließen, dass dabei Kundendaten abgeflossen sind. Dezentrales Überraschungs-Backup, leider keine Seltenheit mehr.
Konkret nennt notebooksbilliger.de hier unter anderem die IBAN. Immerhin: Hinweise auf kompromittierte Passwörter gibt es laut dem Händler nicht. Vollständige Kreditkartennummern und die zugehörigen Sicherheitscodes speichere man laut eigener Aussage ohnehin nicht auf den eigenen Servern.
Muss ich euch nicht erzählen: Kriminelle nutzen erbeutete Daten gerne für gezielte Betrugsversuche. Das können täuschend echte E-Mails, Anrufe oder gefälschte Zahlungsaufforderungen sein, die angeblich vom Händler selbst, einer Bank oder Behörden stammen. Selbst wenn in einer Nachricht eure korrekte Kunden- oder Rechnungsnummer steht, ist das kein Beweis für die Echtheit.
Ebenso denkbar sind Versuche, Bestellungen auf fremde Rechnung auszulösen oder unberechtigte Lastschriften vom Bankkonto einzuziehen. Daher: Augen auf bei irgendwelchen Nachrichten in diese Richtung.
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