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US-Wahlen: Wie Trumps Kurs die Bundesregierung herausfordert
Bei den Kongresswahlen entscheidet sich, ob Präsident Trump seine Politik weiterhin weitgehend ungehindert durchziehen kann. Das wird auch von der Bundespolitik aufmerksam beobachtet.
Donald Trump steht nicht auf dem Wahlzettel, aber die US-Kongresswahlen sind immer eine Abstimmung über die Politik des amtierenden Präsidenten. Wenn heute in den USA über alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und über ein Drittel des Senats abgestimmt wird, entscheidet sich auch, wie groß der politische Spielraum von Trump in seinen verbleibenden zwei Amtsjahren sein wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist Transatlantiker durch und durch. Aber egal, ob Sicherheits- und Verteidigungspolitik oder die Zollpolitik von Trump - dessen "America first"-Strategie macht seinen Job als Bundeskanzler nicht leichter.
Deshalb ist die nüchterne Erwartung von Merz, dass die Vereinigten Staaten unabhängig vom Ausgang dieser Wahlen weiterhin ihre Außenpolitik und Wirtschaftspolitik ändern und ihre Interessen neu definieren. Merz sagt weiter: "Und wenn sie das tun, dann müssen wir das auch tun."
Analyse
02.11.2026
Gelingt den Demokraten auch sein Sieg im Senat? Es wird wohl auf umkämpfte Bundesstaaten ankommen.
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Sollten künftig die Demokraten die Mehrheit in einer oder sogar in beiden Kammern des Kongresses haben, können sie Gesetze blockieren, Untersuchungsausschüsse anstoßen und die Regierung stärker kontrollieren. Auch ein weiteres Amtsenthebungsverfahren, das dritte, wäre möglich.
Bei einer innenpolitischen Schlechtwetterlage könnte sich Trump dort austoben, wo seine Macht am größten ist: in der Außenpolitik. Deshalb bleibt der Status der transatlantischen Beziehung: "It's complicated".
In den USA stehen am 3. November die Kongresswahlen an - ein wichtiger Stimmungstest für Präsident Trump, seine Republikaner und die oppositionellen Demokraten. Alle Meldungen zu den Midterms.
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Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hofft auf Zugewinne der Demokraten und damit eine stärkere parlamentarische Kontrolle von Trump. Ohnehin empfiehlt er, nicht die ganze Zeit "Trump -Astrologie zu betreiben". Man müsse sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und schauen, wie man aus den Abhängigkeiten herauskommt.