// COMPUTERBASE — MOBILE & WEB
Samsung-Sicherheitsupdates: 179 Lücken in Galaxy-Smartphones und -Tablets geschlossen
Samsung hat die Inhalte des Sicherheitsupdates für November 2026 vorgestellt. Der Patch soll mehr als 170 Schwachstellen in Android sowie in Samsung-eigener Software auf Galaxy-Smartphones und -Tablets beheben. Die Verteilung wird in den kommenden Tagen starten, einen konkreten Termin nennt Samsung nicht.
Der Patch umfasst 155 Korrekturen von Google für Schwachstellen in Android. Hinzu kommen 24 von Samsung entdeckte Sicherheitslücken, die speziell die eigenen Galaxy-Geräte betreffen. Von diesen 24 Problemen hat Samsung nun zunächst 17 öffentlich gemacht. Die übrigen sieben bleiben zunächst unter Verschluss, damit sie nicht ausgenutzt werden können, bis weitere Geräte Updates erhalten haben.
Nach Schweregrad umfasst das Update 20 kritische, 141 schwerwiegende und 15 mittelschwere Schwachstellen. Sämtliche 20 kritischen Sicherheitslücken, für die Updates kommen, stammen von Google. Bei den schwerwiegenden Sicherheitslücken entfallen 134 Fixes auf Google, vier auf Samsung und drei auf Samsungs Mobilfunksparte Samsung MX. Von den 15 mittelschweren Problemen wurde eines von Google und 14 von Samsung MX behoben.
Die Korrekturen von Samsung betreffen die eigenen Exynos-SoCs und Modems. Die übrigen von Samsungs Mobilfunksparte bereitgestellten Fehlerkorrekturen richten sich unter anderem an Probleme im Bootloader, fehlerhafte Eingabevalidierung und Pufferüberläufe. Über Widgets war es zudem möglich, unberechtigt Anrufe vom Sperrbildschirm aus zu tätigen. Zudem soll das Update eine Schwachstelle schließen, über die eine SIM-Sperre umgangen werden konnte. Die Lücken betreffen mehrere zentrale Anwendungen der Galaxy-Smartphones, darunter Anrufe, Kontakte und Nachrichten. Darüber hinaus nennt Samsung Probleme bei der Wiedergabe von MKV-Medien.
Samsung dürfte den November-Patch nach der heutigen Bekanntgabe in den kommenden Tagen für die eigenen Galaxy-Smartphones und -Tablets ausrollen.