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Liveblog zu den Midterms: ++ Erste Wahllokale haben geöffnet ++
Im Osten der USA haben die ersten Wahllokale geöffnet. In mehreren Bundesstaaten wird ein spannendes Rennen erwartet. Bei diesen Midterms geht es um mehr als nur die Neubesetzung des Kongresses.
Ab 14:00 MEZ öffnen auch in Texas die Wahllokale. Doch ausgerechnet in der Hochburg der Republikaner könnte diesmal ein Demokrat gewinnen, wie ARD-Korrespondentin Sarah Schmidt berichtet:
In Texas könnte bei den Zwischenwahlen am Dienstag ein Demokrat das Rennen um den Sitz im US-Senat für sich entscheiden.
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Man könne eine hohe Wahlmotivation erwarten, sagt die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann-Stiftung bei tagesschau24. "Viele drängen jetzt auf diesen Midterms-Tag." Die Menschen wollten Trump zur Rechenschaft ziehen, das drängendste Thema sei die wirtschaftliche Lage. "Sie können sich den Supermarktgang nicht mehr leisten, sie können nicht mehr tanken." Manche ließen sogar aktiv Mahlzeiten aus - "das ist die Definition von Hunger".
Weitere wichtige Themen für Wählerinnen und Wähler seien Korruption, die Annäherung zu Russland, die drastische US-Migrationspolitik und der Krieg in Iran.
In vielen Bundesstaaten an der Ostküste wie New York und New Hampshire sind die Wahllokale nun seit 12.00 Uhr MEZ geöffnet. Im nordöstlichen Bundesstaat Vermont sollten planmäßig bereits eine Stunde früher vereinzelt Wahllokale geöffnet haben. Es folgen dann später etwa ein größte Teil der Republikanerhochburg Texas (14.00 Uhr MEZ), Colorado (15.00 Uhr MEZ) sowie Kalifornien an der Westküste (16.00 Uhr MEZ). Lesen Sie hier alles zum Ablauf des Wahltags in den USA:
Wann ist bei den Zwischenwahlen mit verlässlichen Ergebnissen zu rechnen?
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Zwar steht er selbst heute nicht zur Wahl - doch natürlich dreht sich auch bei den Midterms vieles um Präsident Trump. Seine Umfragewerte sanken zuletzt auf ein historisches Tief.
Am Tag der Midterms sind nach Berichten über Angriffe des US-Militärs in Iran die Ölpreise gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee mit Lieferung im Januar wird nun bei rund 106 US-Dollar gehandelt und damit etwa 1,5 Prozent höher als gestern.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge griffen die USA Ziele auf der iranischen Insel Gheschm in der Straße von Hormus an. Nur Stunden zuvor hatte Trump gesagt, dass viele davon ausgehen, der Krieg mit dem Iran gehe zu Ende. Der unbeliebte Konflikt verteuert die Lebenshaltungskosten in den USA.