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iPad mini mit OLED und A20 Pro im Test: Dünner, schneller, teurer
Das neue iPad mini mit OLED-Display und A20 Pro ist das dünnste iPad mini aller Zeiten und zugleich Apples bislang leichtestes Tablet. Beides wirkte sich im Test positiv auf die Portabilität aus. Das neue OLED-Display macht einen großen qualitativen Sprung gegenüber dem LCD, doch 60 Hz wollen nicht zum noch höheren Preis passen.
Das iPad mini hat eine gewisse Sonderstellung im Tablet-Portfolio von Apple. Es kostet mit Preisen ab 749 Euro weitaus mehr als das normale iPad, das nach den jüngsten Preiserhöhungen mindestens 499 Euro kostet, bietet aber einen kleineren Bildschirm. Die Displaygröße ist aber nicht ausschlaggebend für die Positionierung im Portfolio, vielmehr ist es die Leistung und jetzt auch die Displaytechnik. Mit OLED statt LCD zieht das iPad mini auch am größeren iPad Air vorbei, bei dem die größere Diagonale auf der Habenseite steht – und das für diesen Vorsprung 50 Euro mehr kostet. Selbst am vermeintlich schnelleren M4 des iPad Air zieht das iPad mini mit A20 Pro vorbei.
Beim Speicher des Basismodells sind iPad, iPad mini und iPad Air mit 128 GB identisch aufgestellt, erst das deutlich teurere iPad Pro mit M5 (Test) kommt mit 256 GB. Apropos Speicher: Beim iPad mini ist lediglich das 512-GB-Modell mit dem großen A20 Pro ausgestattet, der einen E-Kern mehr und eine Dual-Neural-Engine mit 32 Kernen bietet. Apple hat uns für den Test die Maximalkonfiguration mit 5G-Unterstützung für 1.299 Euro ausgeliehen – aber ohne das Nanotexturglas, das für das 256-GB- und 512-GB-Modell für weitere 130 Euro Aufpreis angeboten wird.
War das bisherige iPad mini mit lediglich 293 g schon ein Leichtgewicht, wechselt die Neuauflage nun ins Fliegengewicht mit nur noch 255 g, wobei unsere Ausführung mit Mobilfunk mit 263 g einen Hauch schwerer ausfällt. Die abermals reduzierten Abmessungen von 132,6 × 195,3 × 5,40 mm tragen zum minimalistischen Erscheinungsbild bei. Das Tablet ist exakt 0,9 mm dünner als der direkte Vorgänger mit A17 Pro.
Das iPad mini wiegt praktisch so viel wie das iPhone Duo (Test) oder iPhone 18 Pro Max (Test), nur eben auf viel mehr Fläche verteilt, was ein wenig surreal wirkt, da beides nicht zusammenpassen will. Das iPad mini ist das mit Abstand handlichste Tablet, das Apple jemals auf den Markt gebracht hat.
Es ist darüber hinaus das erste Apple-Tablet, das eine IP67-Zertifizierung besitzt. Es ist damit gegen Staub und Wasser geschützt, dem entspannten Einsatz in der Badewanne steht damit nichts im Weg. Apple sagt, es sei bis zu 1 Meter für bis zu 30 Minuten geschützt. Und trotz geringerer Zertifizierung traut man dem iPad mini deutlich eher als dem iPhone Duo mit IP68 zu, auch einen Strandtag zu überleben.
Mit dem versiegelten Gehäuse geht ein neues Lautsprecher-Layout einher, Apple nennt es „Acoustic Display“. Die Tieftöner sind „über das Display miteinander gekoppelt“, erklärt der Hersteller, und sollen für sattere Bässe und mehr Lautstärke sorgen. Die Hochtöner sitzen kaum wahrnehmbar zwischen dem Glas und dem Aluminiumgehäuse und sollen klarere Höhen ermöglichen. Öffnungen im Rahmen gibt es nicht mehr, stattdessen zwei kaum sichtbare Schlitze auf der jeweils kurzen Seite des Tablets.
Stereo-Lautsprecher im Querformat haben alle Tablets von Apple, die des iPad mini klingen subjektiv bewertet erstaunlich gut für die Größe des Tablets, letztlich aber doch ein wenig flach, weil schlichtweg Volumen für mehr Tiefgang fehlt. Filme, Serien und Spiele begleiten sie aber gut und auch laut genug, nur eben nicht so überzeugend wie beim iPad Air oder vor allem iPad Pro.
Nach dem iPad Pro, iPad Air und Basis-iPad war es nun auch für das kleinste Tablet an der Zeit, die FaceTime-Kamera für die Nutzung in Landscape-Ausrichtung umzusetzen. Das passt auch zum Zubehör, das meistens so ausgelegt ist, dass das Tablet auf der langen Seite steht.
Die für ein derart kompaktes Tablet doch ziemlich große Klangkulisse passt zum aufgewerteten Bildschirm. Das neue iPad mini ist das erste iPad nach dem iPad Pro, das nun e