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Peer-to-Peer-Austausch: Google bringt Quick Share in Apps – für Android und iOS
Google bohrt Quick Share weiter auf: Ab 2027 soll sich die geräteübergreifende Teilen-Funktion in Apps integrieren lassen. Sowohl unter Android als auch iOS.
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Google erlaubt Entwicklern ab dem nächsten Jahr, Quick Share direkt in ihre Apps zu integrieren. Die Funktion soll sowohl unter Android als auch unter iOS auf iPhones laufen, sodass Entwicklerinnen und Entwickler plattformübergreifenden Peer-to-Peer-Datentransfer und „Tap to Share“ in ihren Apps anbieten können.
Die neue Funktion hat Google in einer Session im Zuge des Android Dev Summit 2026 vorgestellt. Der Session von Yacine Rezgui, Developer Relations Engineer bei Google, zufolge bereitet das Unternehmen dafür ein Quick-Share-SDK für Android- und iOS-Apps vor, das Google in der ersten Hälfte des nächsten Jahres bereitstellen will.
Die Erweiterung der Quick-Share-Funktion auf App-Basis lässt sich als konsequente Fortführung der Features verstehen, die Google im Laufe der Android Show I/O Edition im Mai vorgestellt hat. Damals stellte das Unternehmen in Aussicht, Quick Share für weitere Apps verfügbar zu machen, darunter WhatsApp.
Der Vorteil der erweiterten Integration für Nutzerinnen und Nutzer liegt auf der Hand: Wenn man etwas teilen möchte, kann man das direkt innerhalb der App erledigen. Das erweiterte Verfahren soll letztlich den Umweg über die Teilen-Funktion und die Auswahl der Quick-Share-Funktion überflüssig machen.
Google zeigt Eigenschaften der Quick-Share-Funktion auf.
Laut Google soll die App-zu-App-Datenübertragung Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein. Die Übertragung erfolge zudem mit geringer Latenz und hoher Geschwindigkeit; Videos und Fotos ließen sich in voller Auflösung ohne Komprimierung teilen. Da die Funktion je nach Gerät Wi-Fi Direct nutzen kann, funktioniere der Austausch auch offline, ohne Mobilfunk- oder WLAN-Netz.
Die Session zum Quick-Share-SDK im Video ab etwa Minute 26:00:
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