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Anspannung am Wahltag: Was die Midterms für die Börse bedeuten
Die Zwischenwahlen in den USA leiten oft eine starke Börsenphase ein. Diesmal bergen sie aber eine Reihe von Stolpersteinen.
Seit Wochen sind die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten an der Börse in aller Munde. Was bedeuten die Midterms für den Börsenverlauf? Eigentlich leiten diese Zwischenwahlen in der Regel eine sehr gute Börsenphase ein. Meist steigen die Kurse in den zwölf Monaten danach überdurchschnittlich.
So folgt auf die Midterms das dritte Jahr im amerikanischen Präsidentschaftszyklus, das meist ein gutes Börsenjahr ist. Mit Blick auf die nächste Präsidentschaftswahl ist die herrschende Partei hier oft bemüht, die Wirtschaft zusätzlich anzukurbeln und sich mit unpopulären Steuererhöhungen und Regulierungen zurückzuhalten.
Das war übrigens auch nach den Midterms in der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump so. In den zwölf Monaten nach der Wahl im November 2018, in der die Demokraten das Repräsentantenhaus eroberten, stieg der marktbreite S&P 500 Index um fast zwölf Prozent.
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Diesmal könnte es aber ein paar mehr Stolpersteine für dieses Szenario geben als üblich. Vor allem geht an den Märkten die Sorge um, dass US-Präsident Trump nach den Wahlen einen Großangriff auf Iran plant, um doch noch eine militärische Lösung des Konflikts zu versuchen - obwohl Trump dies dementiert. Das würde erneut die Ölpreise antreiben und die Inflationssorgen verschärfen.
In kurzfristiger Perspektive droht eine Phase politischer Unsicherheit, da es manchmal Tage dauert, bis die Mehrheitsverhältnisse im Kongress feststehen. Diesmal könnte das vor allem im Senat der Fall sein, wo das Rennen als besonders eng gilt. Trump selbst könnte für zusätzliche Verunsicherung sorgen, indem er die Wahlergebnisse einmal mehr anzweifelt und anficht.
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03.11.2026
Update Wirtschaft vom 03.11.2026
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