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AMD erzielt Rekordquartal: Datacenter wächst stark, Gaming-Umsatz bricht ein
AMD hat im dritten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 13,4 Milliarden US-Dollar erzielt. Das Datacenter-Geschäft trug 8,5 Milliarden US-Dollar dazu bei. Lisa Su bezeichnet das Quartal in der Telefonkonferenz als das bislang größte und profitabelste der Unternehmensgeschichte.
Für das nächste Quartal erwartet AMD einen weiteren Höchstwert. Der Umsatz soll 17 Milliarden US-Dollar erreichen. AMD erwarte für 2027 insgesamt nun ein Umsatzwachstum von mehr als 80 Prozent, so Lisa Su. Das Geschäft mit Rechenzentren werde dabei den größten Beitrag leisten. Laut Finanzchefin Jean Hu gehe AMD davon aus, dass die Datacenter-Sparte im Ausblick über 2027 hinaus mehr als 80 Prozent des gesamten Unternehmensumsatzes ausmachen werde.
Im dritten Quartal 2026 entfielen rund 63 Prozent des Umsatzes auf diesen Geschäftsbereich. Auch der jüngste Umsatzanstieg ging nahezu vollständig auf das Datacenter-Geschäft zurück: Der Gesamtumsatz stieg im dritten Quartal um 1,9 Milliarden US-Dollar, der Umsatz im Datacenter-Bereich dabei allein um 1,8 Milliarden Dollar.
Gegenläufig dazu entwickelt sich das Gaming-Geschäft. Der Umsatz in diesem Bereich fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40 Prozent auf 773 Millionen US-Dollar. Preissteigerungen in allen Endkundenbereichen sorgen für weniger Umsatz in diesem Bereich. Sowohl Grafikkarten als auch Spielekonsolen, in denen CPUs und GPUs von AMD stecken, verkaufen sich durch die Engpässe beim Arbeitsspeicher und den damit verbundenen Preisanstieg deutlich schlechter. Auch bei PC-Systemen sei durch die gestiegenen Kosten ein erheblicher Rückgang festzustellen. AMD beobachte deshalb eine Verlangsamung beim Abverkauf, so Lisa Su.
Für 2027 plane das Unternehmen angesichts der aktuellen Bedingungen mit einem schwächeren Jahr, was sich wohl vor allem auf das Endkundengeschäft beziehen dürfte.