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Umfrage zeigt: Umfrage zeigt: 30 Prozent aller Konsolenspiele im Besitz der Nutzer sind physisch
Eine Erhebung von Newzoo belegt: Auf PlayStation und Xbox machen Discs bei gekauften Titeln weiterhin rund 30 Prozent der Bestände aus.
Das Marktforschungsunternehmen Newzoo, das von G2A unterstützt wird, hat die Ergebnisse einer neuen Umfrage veröffentlicht. Dabei ging es um den Anteil, den physische Spiele im Leben von Gamern ausmachen. Und gerade bei Konsolenspielern ist dies immer noch ein beachtlich hoher Anteil. Im Schnitt sind etwa 30 Prozent aller Games, die Konsolenspieler besitzen, physisch. Auf dem PC ist die Zahl deutlich kleiner.
Insgesamt wurden für diese Ergebnisse 6.000 Spieler befragt, die in einem dieser sechs Länder lebten: USA, Großbritannien, Deutschland, Polen, Brasilien oder Saudi-Arabien. Alle Teilnehmer waren zwischen 18 und 55 Jahre alt und spielen mindestens einmal monatlich AA- oder AAA-Games auf PC oder einer Konsole der aktuellen Generation. Bei den Spielen war es egal, ob diese nun gekauft wurden oder per Streaming-Dienst gezockt wurden. Im Durchschnitt zockten diese Spieler 13,3 Spiele im Jahr.
Die Befragung fand im vergangenen August statt. Die Studie wurde also nach Sonys Plänen, ihre physischen Spiele 2028 einzustellen, erhoben.
Alexis Pamboris, Research Director bei Newzoo, schreibt in dem Bericht: "Physische Formate bleiben trotz aller Prognosen über ihr Ende ein Teil der Spielelandschaft."
Zählt man alle Spiele zusammen, die die Befragten auf allen Plattformen gespielt haben, kommen wir auf einen Anteil von elf Prozent, was die physischen Games betrifft. Allerdings zählen hier auch Games dazu, die über Abos gezockt wurden. Klammert man diese Spiele aus und konzentriert sich nur auf Spiele, die die Nutzer selber gekauft haben, springt der Prozentsatz an physischen Spielen direkt auf 25,5 Prozent.
Bei reinen Konsolenspielern ist die Verteilung minimal anders. Hier werden 14 Prozent der Spiele über einen physischen Datenträger gezockt, 32 Prozent der Spiele besitzen sie digital. Streichen wir wieder Abos und Free-to-Play-Games landen wir bei 30,4 Prozent physischer Spiele, die im abgefragten Zeitraum gekauft und gedaddelt wurden.
Reine PC-Spieler gaben hingegen nur einen Anteil von sechs Prozent physischer Games an. In den USA und Großbritannien sind physische Kopien durchschnittlich etwas beliebter. Und auch ältere Spieler tendierten häufiger zum Kauf handfester Versionen.
Zu den Gründen, warum Spieler sich für physische Games entschieden, zählten das Zocken ohne stabile Internetverbindung, das Gefühl, etwas Handfestes zu besitzen, weniger Speicherplatzverbrauch auf den Geräten, der Verkauf oder Verleih, Sondereditionen, der Kauf von Gebrauchtware oder einfach das Präsentieren der eigenen Sammlung.