// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
Kritische Lücke betrifft OpenSSH mit bestimmten Linuxen
Die jüngst veröffentlichte OpenSSH-Version 10.6p2 enthält einen Workaround für eine kritische Sicherheitslücke. Betroffen sind laut den SSH-Entwicklern Linux-Systeme, die „musl libc“ ohne die Password-Authentifizierung PAM verwenden. Alpine Linux zählt zu solchen Systemen.
In den Release Notes zu OpenSSH 10.6p2 sind die Bugfixes beschrieben. Zum genannten Sicherheitsproblem heißt es dort, dass der Bugfix eine Umgehung der Passwortauthentifizierung vermeidet, die sich über sshd ausnutzen lässt. Dies betreffe bestimmte Linux-Systeme, die ohne PAM-Unterstützung erstellt und betrieben werden, heißt es weiter. Die eigentliche Ursache dieses Fehlers liege zwar außerhalb von sshd, er lasse sich jedoch über sshd ausnutzen – und könne dort auch unterbunden werden.
OpenSSh-Entwickler Damien Miller schreibt in einem Beitrag zur Sicherheitslücke, dass Betreiber eines Linux-Systems, das „musl libc“ ohne PAM nutzt, die „PasswordAuthentication=no“ setzen, oder SSH für diese Systeme deaktivieren sollen.
Diese Sicherheitslücke trete weder auf Nicht-Linux-Systemen auf, noch auf Linux-Systemen mit „glibc“ oder auf Linux-Systemen, die PAM für die Passwortauthentifizierung nutzen, schreibt Miller weiter.
Miller schreibt auch, dass man das Update so schnell wie möglich veröffentlicht habe, einen Tag nachdem man davon erfahren habe. In jüngster Zeit habe man beobachtet, dass KI-Agenten Schwachstellen extrem schnell – teilweise innerhalb weniger Stunden – selbstständig wiederentdecken. „Lange Embargo-Zeiträume betrachten wir daher inzwischen als gefährliche Praxis, von der in erster Linie Angreifer profitieren“, schließt Miller daraus.
Ungeachtet der hohen Zuwendungen von Tech-Konzernen für KI-freundliche Kandidaten haben sich bei den Zwischenwahlen Gouverneure und Kongresskandidaten durchgesetzt, die in Texas, Ohio, Georgia und anderen Bundesstaaten mit einer technologiekritischen Agenda antraten. Führende Demokraten...
Einen Bescheid verstehen, die eigenen Ansprüche prüfen oder ein Schreiben ans Amt aufsetzen: Mit 11 Prozent hat jede und jeder Neunte dafür schon einmal künstliche Intelligenz verwendet. Ein weiteres Viertel der Bürgerinnen und Bürger (27 Prozent) kann sich das in Zukunft vorstellen.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Computer Science & Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) berichten, dass sie die Leistung des kleineren Modells Qwen3.5-0.8B im Math-500-Benchmark von 7,9 auf 48,1 Prozent steigern konnten, ohne das Modell auf herkömmliche Weise...
Die beiden Forscher der Stanford University, Owen Queen und James Zou, haben in einer Studie untersucht, wie lange weitverbreitete Behauptungen über LLMs ihre Gültigkeit behalten.
Statt seine Auktionen auf Ebay mit dem Webbrowser zu überwachen, baut Mike Schilli mittels der offiziellen Ebay-Developer-API ein Dashboard fürs Terminal.