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Smartphone-Markt: Laut Analysten so wenige Auslieferungen wie seit 2013 nicht mehr
von Carsten Knobloch
7. Nov. 2026 |
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Der weltweite Smartphone-Markt hat im dritten Quartal 2026 einen herben Dämpfer kassiert, zumindest, wenn man Hühnerknochen werfenden Analysten glauben mag. Nach aktuellen Erhebungen der Marktforscher von Omdia brachen die weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 20 Prozent ein. Mit insgesamt 254,7 Millionen Einheiten markiert dieser Wert das schwächste dritte Quartal seit 2013.
An der Spitze des Feldes bleibt Samsung mit 57,8 Millionen ausgelieferten Geräten, muss aber dennoch ein Minus von 5 Prozent im Jahresvergleich hinnehmen. Dicht dahinter folgt Apple mit 56,5 Millionen iPhones auf dem zweiten Rang. Das Unternehmen aus Cupertino zeigte sich von der allgemeinen Marktschwäche weitgehend unbeeindruckt, was laut den Analysten vor allem an einer stabilen Nachfrage in Nordamerika und China lag.
Ganz anders sieht das Bild bei den chinesischen Herstellern aus. Marken wie Xiaomi, OPPO und vivo mussten kräftig Federn lassen. Besonders hart erwischte es Xiaomi: Hier sackten die Auslieferungen um 29 Prozent ab.
Als wesentliche Ursache für den Abwärtstrend nennt der Bericht die Lage in den Schwellenländern. Dort machen steigende Preise und eine geschrumpfte Kaufkraft den Verbrauchern zu schaffen. Viele Kunden greifen daher zu günstigeren Alternativen oder schieben geplante Neuanschaffungen schlichtweg nach hinten.
Eine flotte Erholung zeichnet sich wohl nicht ab. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert Omdia einen weiteren Rückgang der Auslieferungen um rund 12 Prozent, da anhaltend hohe Kosten und gut gefüllte Lagerbestände die Hersteller weiter belasten dürften.
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