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KI - Shigeru Miyamoto, Schöpfer von Super Mario und Zelda: »Selbst wenn die KI alles übernimmt, wird es immer eine Rolle für uns geben«
Unter Nintendo-Fans gilt Shigeru Miyamoto als lebende Legende. (Bildquelle: Wikipedia)
Der Schöpfer von »Super Mario« und »The Legend of Zelda« ist 73 Jahre alt und hat schon etliche technologische Umbrüche miterlebt.
Als er nach seiner Einschätzung zu generativer KI gefragt wurde, fiel seine Antwort entsprechend gelassen aus. Miyamoto glaubt nicht daran, dass Algorithmen die menschliche Schaffenskraft komplett verdrängen können – zumindest nicht, wenn es um echtes Talent geht.
Miyamoto trat kürzlich vor die Presse, als ihm der renommierte japanische Kulturorden verliehen wurde – eine Auszeichnung für herausragende Beiträge zu Kunst, Wissenschaft und Technologie. Angesprochen auf generative KI zog er Parallelen zu früheren technologischen Meilensteinen:
»Unsere Generation erlebte eine Phase rasanter technischer Entwicklung – eine Zeit, in der sich Werkzeuge ständig veränderten, von der Schreibmaschine bis zum Textverarbeitungsprogramm.«
Aus seiner Sicht rückten solche Programme vor allem die individuelle Schöpfungskraft in den Mittelpunkt, anstatt nur reine Fingerfertigkeit zu belohnen. Gegenüber VGC betonte Miyamoto:
»Ich glaube, dass generative KI einen ganz ähnlichen Wandel darstellt.«
Der japanische Spielemacher mahnt zudem vor falscher Selbstzufriedenheit:
»Der Schöpfungsakt an sich ist befriedigend, birgt aber eine Gefahr: Wer ganz in der Arbeit aufgeht, glaubt womöglich fälschlicherweise, etwas von hoher Qualität geschaffen zu haben.«
Bloß weil man unzählige Stunden in einen Entwurf steckt, muss das Resultat also noch lange nicht genial sein. Hier sieht Miyamoto die Chance für moderne Algorithmen: