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Wissenschaft - Auf dem Weg zur Öl-Großmacht: China bohrt das zweittiefste Loch der Welt
Eine karge Landschaft, unter der sich wohl viel schwarzes Gold befindent. (Bild: CNPC Espanol, mit KI hochskaliert)
China hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe extrem ambitionierter Großprojekte gestartet. Das Land treibt die Neue Seidenstraße voran, will bei Akkus für Elektroautos weltweit den Ton angeben und dominiert auch das Segment der Solarmodule.
Ein weiteres Ziel lautet, das Potenzial der eigenen Wüsten maximal auszuschöpfen. Deshalb entstehen dort nicht nur riesige Solarparks, sondern auch kilometerlange Bohrlöcher direkt ins Erdinnere.
Eines dieser Vorhaben ist das Bohrloch Shendi Take-1: Mit einer Tiefe von fast 11 Kilometern, die in Rekordzeit erreicht wurde, stellt es eine beachtliche ingenieurtechnische Leistung dar.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Diese im äußersten Westen Chinas gelegene Wüste ist nicht nur gigantisch groß, sondern auch eine potenzielle Schatzkammer. Genauer gesagt handelt es sich möglicherweise um eine riesige Lagerstätte, die der staatliche Energiekonzern Sinopec intensiv erschließt.
Doch obwohl das Bohrloch in beachtlicher Geschwindigkeit fertiggestellt wurde, stellte eine konkurrierende Gesellschaft diese Marke bald darauf in den Schatten.
Im selben Wüstengebiet hat die China National Petroleum Corporation (CNPC) das Bohrloch Shendi Take-1 niedergebracht. Mit einer vertikalen Tiefe von 10.910 Metern wurde es zur tiefsten Bohrung in ganz Asien.
Die Arbeiten begannen am 30. Mai 2023 und wurden am 20. Februar 2025 abgeschlossen. Damit ist es die zweittiefste Vertikalbohrung der Erde – lediglich übertroffen von der legendären Kola-Bohrung.