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Deutsche Bank dank Investmentbank auf Rekordkurs
Gute Geschäfte ihrer Investmentbank haben der Deutschen Bank zu einem Gewinnsprung verholfen. Angesichts der Zahlen ist die Bank nun zuversichtlich, ihre Ziele für 2028 sogar übertreffen zu können.
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal vor allem dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau erzielt. Deutschlands größtes Bankhaus verdiente vor Steuern 2,68 Milliarden Euro und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erträge legten um neun Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro zu.
Analysten hatten eigentlich mit einem Rückgang beim Gewinn vor Steuern auf 2,27 Milliarden Euro und Erträgen von nur 8,09 Milliarden Euro gerechnet. "Unsere Rekordergebnisse im zweiten Quartal wurden von einer starken Wachstumsdynamik und konsequenter Kostendisziplin getragen", bilanzierte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing.
Hintergrund
12.06.2026
Es ist der größte Börsengang der Geschichte: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX ist erfolgreich an der Nasdaq gestartet.
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Im Zeitraum April bis Juni 2026 ging es besonders stark in der Investmentbank nach oben. Der Vorsteuergewinn der Sparte stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die Investmentbank verdient zum Beispiel mit Finanzierung und Beratung von Unternehmen sowie Begleitung bei Börsengängen und Wertpapieremissionen Geld.
So profitierte die Deutsche Bank - wie auch die großen US-Banken - von einer spürbaren Belebung des weltweiten Fusions- und Übernahmegeschäfts. Aber auch großen Börsengängen wie etwa der des Raumfahrtunternehmens SpaceX, an dem auch die Deutsche Bank beteiligt war, sorgten für Wachstum.
Ermittler haben die Büros der Deutschen Bank durchsucht.
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Beflügelt von den jüngsten Ergebnissen blickt die Deutsche Bank positiv in die Zukunft: "Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können", erklärte Konzernchef Christian Sewing. Im zweiten Halbjahr möchte die Bank weitere 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben.
Der Manager, der die Führung des Geldhauses nach etlichen Krisenjahren im April 2018 übernommen hatte, hat das Ziel ausgegeben, die Eigenkapitalrendite auf mehr als 13 Prozent zu steigern. Im zweiten Quartal lag sie bei elf Prozent. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie effizient Banken das Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen.