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OpenSpec bringt Ordnung in KI-gestützte Entwicklung
OpenSpec 1.7.0 erweitert KI-Anbindungen, führt eine Update-Funktion ein und erlaubt einen Standard-Store für lokale Repositories.
OpenSpec 1.7.0 erweitert die Anbindungen an KI-Programmierwerkzeuge, führt eine Update-Funktion für die Kommandozeile ein und erlaubt es, einen Standard-Store für lokale Repositories festzulegen. Reine Refactorings und Dokumentationsänderungen können Entwickler zudem künftig ohne begleitende Änderung einer Spezifikation validieren und archivieren.
OpenSpec ist ein Open-Source-Framework für Spec-driven Development. Bei diesem Ansatz beschreiben Entwickler eine geplante Änderung zunächst als Spezifikation, bevor sie Code schreiben oder ihn durch einen KI-Agenten erzeugen lassen. Die Spec hält zum Beispiel gewünschtes Verhalten und Anforderungen fest. OpenSpec begleitet den daraus entstehenden Ablauf von der Planung über die Umsetzung bis zur Validierung und Archivierung.
Mit Version 1.7.0 erweitert OpenSpec seine KI-Tool-Anbindungen um ZCode, Hermes Agent, CodeArts Agent und Kimi Code. Für Codex unterstützt OpenSpec künftig nur noch Skills. Auch über skills.sh lassen sich OpenSpec-Skills einbinden: Der Befehl npx skills add Fission-AI/OpenSpec fügt sie der jeweiligen Umgebung hinzu.
Generierte Slash-Befehle sollen künftig besser zu den angeschlossenen Werkzeugen passen. OpenSpec übernimmt dazu deren registrierte Befehlsnamen. Das betrifft laut Release Notes mehr als 30 unterstützte Tools und verhindert, dass erzeugte Anweisungen von deren üblicher Kommandoform abweichen.
Neu ist auch ein Standard-Store für den gesamten Rechner. Mit openspec config set defaultStore lässt sich eine zentrale Voreinstellung festlegen. Repositories ohne eigene Store-Konfiguration greifen anschließend darauf zurück. Das reduziert den Konfigurationsaufwand, wenn mehrere lokale Repositories dieselbe Voreinstellung verwenden sollen.
Reine Refactorings und Dokumentationsänderungen können Entwickler nun mit skip_specs: true kennzeichnen. OpenSpec lässt diese Änderungen dann durch Validierung und Archivierung laufen, ohne dass eine neue Spec angelegt oder eine bestehende angepasst werden muss.
Damit berücksichtigt das Werkzeug, dass nicht jede Codeänderung eine neue fachliche Anforderung beschreibt. Wer etwa interne Funktionen umbenennt, Klassen aufteilt oder eine Dokumentation korrigiert, muss dafür keine künstliche Verhaltensspezifikation erstellen. Tests und sonstige Qualitätssicherung bleiben davon unberührt.
Zugleich kann OpenSpec projektbezogene Hinweise in die einzelnen Arbeitsschritte einbeziehen. Schemas dürfen dafür Vorgaben je Vorgang enthalten. Die Befehle openspec instructions apply und openspec instructions archive stellen diese Informationen dem KI-Agenten bei der Umsetzung beziehungsweise Archivierung bereit. Das können etwa Hinweise zu Testbefehlen, Architekturregeln oder Vorgaben für Commit-Nachrichten sein.
OpenSpec unterstützt Spezifikationen nun durchgehend auch in verschachtelten Verzeichnissen wie specs///spec.md. Die Struktur funktioniert beim Validieren, Anwenden, Archivieren und Anzeigen. Projekte können ihre Specs damit nach Bereichen oder Komponenten ordnen, statt sie in einem einzigen Verzeichnis abzulegen.