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Neuer Streit zwischen USA und China wegen humanoider Roboter
Die USA haben angekündigt, die Einfuhr von humanoiden Robotern aus Sicherheitsgründen zu verbieten. Das trifft vor allem China. Peking droht nun mit Gegenmaßnahmen.
Das chinesische Handelsministerium hat die US-Beschränkungen für hochentwickelte Roboter als diskriminierend bezeichnet. Sie würden darauf abzielen, chinesische Unternehmen und Produkte ins Visier zu nehmen und zu unterdrücken. Die Volksrepublik fordert nun von der US-Regierung, ihre Maßnahmen umgehend zurückzunehmen. Sonst werde China entschlossen Gegenmaßnahmen ergreifen.
Eine Besucherin interagiert auf einer Messe mit einem Roboterhund. Damit soll in den USA bald Schluss sein.
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hatte vor zwei Tagen angekündigt, im Ausland hergestellte, fortschrittlich vernetzte Roboter künftig verbieten zu wollen. Betroffen sind menschenähnliche, sogenannte humanoide Roboter, und auch vierbeinige Modelle, bekannt als "Roboterhunde".
Die US-Behörde begründete das Importverbot mit Cybersicherheitsrisiken, die auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter zurückzuführen seien. Diese könnten dazu missbraucht werden, um die Roboter fernzusteuern und um zu spionieren. Die Maßnahme betrifft neue, noch nicht zugelassene Modelle. Roboter, die in den USA bereits zugelassen sind, dürfen weiter eingeführt und verwendet werden.
Robotik ist längst mehr als Spielerei, das zeigt China auf der Weltmesse. Das Land will an die Spitze.
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Auch wenn es sich um ein generelles Importverbot von humanoiden Robotern aus anderen Ländern handelt, dürfte das Verbot vor allem chinesische Hersteller treffen. Denn diese dominieren den Weltmarkt. Laut Schätzungen von Analysten kommen rund 85 Prozent menschenähnlicher Roboter aus China. Humanoide Roboter zählen in China neben Künstlicher Intelligenz, der Raumfahrt und Biotechnologie zu den Zukunftsbranchen, die gezielt vom Staat gefördert werden.
Mit dem Streit um humanoide Roboter verschärft sich zwischen den zwei größten Volkswirtschaften der Welt der Wettstreit um Zukunftstechnologien. Die USA beschränken bereits seit mehreren Jahren den Verkauf hochleistungsfähiger Mikrochips nach China, die für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz gebraucht werden. China wiederum kontrolliert die Ausfuhr wichtiger Rohstoffe wie Seltene Erden, die für die Produktion von Zukunftstechnologien unabdingbar sind.
Dieses Thema im Programm: tagesschau.de | Streit um humanoide Roboter: Neuer Ärger zwischen China und USA | 30.07.2026 | 13:37 Uhr