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Call of Duty: Black Ops hieß fast ganz anders – Früherer Name enthüllt
Geleakte Dateien einer alten Handheld-Version zeigen gestrichene Features und den ursprünglichen Projekttitel des Shooter-Meilensteins von 2010.
Black Ops ist eine der beliebtesten Reihen im Call-of-Duty-Universum und bringt es auf mittlerweile sieben Spiele, die seit dem Debüt des ersten Teils im Jahr 2010 erschienen sind.
Fast hätte Black Ops jedoch einen ganz anderen Namen bekommen: Cold Warriors. Das geht aus Bildern hervor, die aktuell in den sozialen Medien kursieren und aus Spieldateien für den Nintendo DS stammen.
Diese Bilder verraten uns zugleich weitere interessante Details, etwa zu gestrichenen Features, Abschnitten der Kampagne und sogar Waffen, die noch vor dem offiziellen Rebranding zu "Black Ops" und dem Release im Jahr 2010 im Papierkorb landeten.
Zwischen 2007 und 2011 erhielt fast jeder große Call-of-Duty-Teil eine technisch eigenständige Umsetzung für den Nintendo DS. Diese wurden vom Studio n-Space entwickelt und boten trotz der schwachen Hardware überraschend ambitionierte Ego-Shooter-Kampagnen sowie eigene Mehrspieler-Modi.
Der Account TheSpoopatron hat zum Beispiel eine ganze Reihe von Bildern veröffentlicht, die frühe Designs der Kult-Map Nuketown zeigen. ForwardLeaks legte wiederum mit Bildern zu Combat Record, Multiplayer-Menüs und einer Multiplayer-Lobby sowie einem oberen Bildschirmausschnitt von Call of Duty: Cold Warriors nach – frühe Konzeptgrafiken inklusive.
Ob die Verwendung von Cold Warriors statt Black Ops als Name am Ende einen Unterschied ausgemacht hätte? Welcher davon besser klingt, ist letztlich eine subjektive Geschmacksfrage.
Call of Duty: Black Ops und sein Nachfolger wurden zuletzt auf der PlayStation 5 und PlayStation 4 neu veröffentlicht, allerdings ohne große technische Verbesserungen und – zumindest nach dem Launch-Rabatt – nicht gerade günstig. Der überwiegend schwache Port wurde unter anderem von den Technik-Experten bei Digital Foundry kritisiert.